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Rizol-Therapie: Heilung durch Sauerstoff

Rizol-Therapie: Heilung durch Sauerstoff

Viele Erkrankungen werden durch Keime, Bakterien und durch Parasiten ausgelöst, doch nicht immer ist eine medikamentöse Behandlung notwendig. Mit der Rizol-Therapie heilen Sie Ihren Organismus durch Sauerstoff und greifen auf natürliche Ressourcen zurück. Zwei unscheinbare Öle können Sie bei entsprechender und professioneller Therapie heilen. Aber wie funktioniert die Rizol-Therapie? Wie wird sie angewandt? Welche Beschwerden können gelindert werden?

Von Anastasia Johlen

Was ist die Rizol-Therapie?

Die Bezeichnung Rizol-Therapie ist den Inhalt, Rizinus- und Olivenöl, zurückzuführen. Es ist eine Verschmelzung der beiden Namen: Rizinus+ Oliven = Rizol. Auf der Basis der sogenannten Oznoide aus Rizinusöl und Olivenöl können spezielle Rezepturen hergestellt werden, die bei entsprechender Therapie zur Heilung von Krankheiten führen kann.

Bei der Rizol-Therapie wird der Sauerstoffgehalt im Organismus erhöht, wodurch einige Krankheitsauslöser bekämpft werden können. Besonders bei der Behandlung gegen pathogene Keime, welche unter Sauerstoffmangel (anaerob) leben, soll sich die Therapie bewährt haben.

Ursprung der Therapie: Bereits vor 100 Jahren

Die Rizol-Therapie geht auf die ursprüngliche Oznoid-Therapie zurück, mit welcher der amerikanische Arzt, Dr. James Todd, bereits 1916 Infektionskrankheiten bei Menschen und Tieren bekämpfte. Bis 1947 wurde die Methode auch in Kliniken gegen Bakterien, Pilze, Viren und zur Wunddesinfektion angewandt.

Als in den 40er-Jahren das Penizillin entdeckt wurde, geriet die Oznoid-Therapie in Vergessenheit, trotz erfolgreichem Einsatz im Kampf gegen Bakterien und Co. Mittlerweile existiert die weiterentwickelte Variante „Rizol-Therapie“, welche ebenfalls erstaunliche Heilungserfolge zeigen soll.

Was sind Oznoide?

Oznoide sind langkettige sauerstoffreiche Substanzen, welche aus natürlichen Ölen hergestellt werden. Es handelt sich um wasserfreie, dickflüssige Öle, welche im Lauf eines Jahres nur circa 10 Prozent Sauerstoff verlieren. Mit Wasser vermischt entstehen Emulsionen, welche eingenommen werden können. Das pure Rizol-Öl ist für die orale Einnahme nicht geeignet!

Rizol sollte nicht in Eigenregie eingenommen und nur in Zusammenarbeit mit einem Spezialisten, etwa Heilpraktiker oder Arzt, hergestellt und angewandt werden.

Die Wirkungsweise der Rizol-Therapie

Mit der Rizol-Therapie wird das innere Gleichgewicht des Menschen wieder hergestellt:

Der menschliche Körper bietet ideale Bedingungen für körperfremde und körpereigene Parasiten. Ein gesunder Organismus und ein starkes Immunsystem wehren Bakterien, Pilze, Parasiten und Viren ab, sodass es nicht zum Ausbruch von Symptomen oder Krankheit kommt. Ist das Immunsystem jedoch geschwächt, wird der Betroffene unter Umständen krank. Zu den Gründen für ein schwaches Immunsystem kann Sauerstoffmangel zählen.

Sauerstoff: Das Lebenselixier

Die menschlichen Zellen brauchen ausreichend Sauerstoff, um gesund, stark und am Leben zu bleiben. Manchmal stehen den Zellen und Organen nicht ausreichend Sauerstoff zur Verfügung, wodurch das Abwehrsystem geschwächt wird. Körperfremde Erreger haben eine Chance und der Mensch wird krank.

Mit steigendem Alter nimmt der Sauerstoffdruck im arteriellen Blut ab, wodurch auch das Abwehrsystem schwächer wird. Weiterhin steigen Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm, sodass anaerobe Keime sich ohne Probleme vermehren können. Durch diesen Zustand ist das Stoffwechselsystem übersäuert und der Mensch wird krank.

Zusätzlicher Sauerstoff gegen Bakterien & Co.

Bei der Rizol-Therapie entsteht Sauerstoff in Form von Ozoniden und Bitterstoffen, welcher speziell anaerob lebende Keime tötet. Anders als bei Antibiotika können die Bakterien weder resistent werden, noch wird die Darmflora verletzt oder gereizt. Die Rizol-Therapie greift nicht direkt die Bakterien an, sondern verändert ausschließlich dessen Umgebung und Milieu.

Durch die Rizol-Oznoide wird der Sauerstoffgehalt im Organismus erhöht, wodurch einige Keime und Erreger nicht mehr überleben können. Zusätzliche verhindert der Sauerstoff eine Gehrung, wodurch den Erregern der Nährboden entzogen wird.

Die jeweilige Anwendung von Rizol muss individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Von einer Eigenbehandlung ist abzuraten.

Wirkung verstärken: Weitere Pflanzenöle gegen Parasiten

In der Regel bereinigen Oznoide das Darmmilieu von Keimen, doch einige Arten stört der zusätzliche Sauerstoff nicht. So gibt es Bakterien-, Pilze- und Parasitenarten, die sich nicht mit Ozoniden vertreiben lassen. Doch die Natur hat auch in diesem Fall ihre Helfer: Bestimmte Pflanzen und Kräuter wirken entzündungshemmenden und antibakteriell. Dadurch lassen sich auch hartnäckige Eindringlinge vertreiben.

Bereits im Mittelalter wurden einige Pflanzen genutzt, um Parasiten abzutöten und Entzündungen zu hemmen. Zu den heilenden Kräutern zählen zum Beispiel Wermut, Beifuß, Majoran, Bittermandel und Nelken.

Die wasserfreien Extrakte der Pflanzen lassen sich mit den Oznoid-Ölen verbinden, wodurch sich die Wirkung auf Parasiten, Bakterien, Pilzen und Viren verstärkt. Bekannt ist zum Beispiel das Para-Rizol, welches Wermut- Gewürznelken- und Walnussöl enthalten.

Anwendungsgebiete von Rizol

Die Anwendung der Rizol-Therapie ist vielfältig und kann durch bestimmte Pflanzen verstärkt oder präzisiert werden. Eine Eigenmedikation ist nicht zu empfehlen, weshalb die Anwendung des Öls erst nach Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker stattfinden sollte. Bitter erkundigen Sie sich bei Ihrem Therapeuten genau, wie Sie das Rizol einnehmen oder anwenden sollen.

Mögliche Anwendungsgebiete der Rizol-Therapie

Orale Anwendung

  • chronische Erkrankungen
  • Abwehrschwäche
  • Entzündung in Mund und Rachen
  • Verdauungsprobleme
  • Nebenhählenentzündungen
  • Borreliose
  • ADHS
  • andauernde Müdigkeit

Lokale/ äußerliche Anwendung

  • Haut- und Nagelpilzen
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • Ekzeme

Anwendung: Wie nehme ich Rizol-Öl ein?

Rizol wird in geringen Mengen und tropfenweise verwendet. Bitte bedenken Sie, dass Rizol auf keinen Fall pur eingenommen werden darf, sondern stets mit Wasser verdünnt wird.

Geben Sie dazu maximal drei Tropfen am Tag in ein Glas mit Wasser und trinken Sie die Flüssigkeit eine halbe Stunde vor dem Essen.

Bei Dosierungsfehlern kann es zu Unverträglichkeit kommen, weshalb Sie sich bei der Dosierung in jedem Fall an die Vorgaben halten sollten. Treten nach der Einnahme des Rizol-Öls Allergien oder Unwohlsein auf, wird die Therapie sofort abgebrochen.

Rizol-Therapie: Keine Eigenmedikation

Insgesamt gibt es neun verschiedene Rizol-Rezepturen, welche frei käuflich sind. Allerdings ist es zu empfehlen, eine individuelle Rezeptur für Ihre Bedürfnisse in Absprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker zusammenzustellen. Ein Therapeut kann mittels Kinesiologie, Bioresonanzverfahren sowie Untersuchungen der Blut- und Leberwerte diagnostizieren, welche Rezeptur und Behandlung für Sie richtig ist.