Rheumaknoten

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Pathologie

Die histologische Untersuchung der Knoten zeigt, dass sie aus einer Hülle aus Fasergewebe bestehen, die ein Zentrum der Fibrinoidnekrose umgibt. Erbsengroße Knollen haben ein Zentrum. Größere Knoten sind meist mehrgliedrig, mit vielen separaten Schalen oder mit Verbindungen zwischen den nekrotischen Zentren. Einzelne nekrotische Zentren können eine Spalte enthalten oder mehrere Nekrosenzentren können sich alle zu einer großen Schleimbeuteltasche mit Synovialflüssigkeit öffnen. Die Grenze zwischen dem nekrotischen Zentrum und der äußeren Faserschale bildet das charakteristische Merkmal des Knotens, die so genannte Zellpalisade. Die Palisade ist eine dicht gepackte Schicht von Makrophagen und Fibroblasten, die wie die Samen einer Kiwifrucht oder Feige radial angeordnet sind. Weiter draußen in der Faserschale befindet sich eine Zone, die T-Zellen und Plasmazellen in Verbindung mit Blutgefäßen enthält. Das histologische Gesamtbild ist im Wesentlichen identisch mit dem der rheumatoiden Synovitis, wobei der Hauptunterschied darin besteht, dass die Palisade die synoviale Intima ersetzt (sie kann sich in Bursae unmerklich vermischen) und eine fast vollständige Abwesenheit von B-Zellen.

Behandlung

Die Behandlung von rheumatoiden Knoten ist für Menschen mit rheumatoider Arthritis selten eine Priorität. Die chirurgische Entfernung ist jedoch oft erfolgreich, auch wenn es eine Tendenz zum Nachwachsen der Knötchen gibt. Von den bei rheumatoider Arthritis üblichen medikamentösen Therapien hat Methotrexat den Nachteil, dass es dazu neigt, die Knötchen zu verschlimmern. TNF-Inhibitoren wirken nicht sehr zuverlässig auf Knötchen. Der Abbau von B-Zellen mit Rituximab führt oft zum Verschwinden von Knötchen, ist aber nicht garantiert.

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