Neurodermitis

(atopische Dermatitis, atopisches Ekzem)

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Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chornische Hauterkrankung bei der die Haut eines Patienten oft trocken, schuppig, geörotet ist und juckt. Neurodermitis ist nicht ansteckend oder übertragbar, jedoch für die Betroffenen äußerst unangeehm. Etwa 13 Prozent der Kinder und zwei bis drei Prozent der Erwachsenen bleibt keine Wahl und sie müssen mit der chronisch entzündlichen, Hauterkrankung leben. Linderung der Symptome kann durch Therapien erfolgen, dabei sind oft die Ursachen für Neurodermitis ausschlaggebend. 

Bei Neurodermitis-Patienten ist die Schutzfunktion der Haut herabgesetzt, sodass der Kontakt mit Keimen, physikalischen oder chemischen Reizen leicht zu Entzündungen führen. Diese Entzündungen äußern sich durch Hautausschläge, die oft mit Juckreiz verbunden sind. Die Erkrankung beginnt häufig im Säuglings- und Kindesalter und verläuft typischerweise in Schüben, die sich mit beschwerdearmen oder – freien Phasen abwechseln können.

Gerade bei Kindern heilt oft die Zeit, denn viele Betroffene, die als Säuglinge oder Kleinkinder stark gelitten haben, sind zur Einschulung oder Pubertät frei von Beschwerden.

Anzeichen und Symptome einer Neurodermitis

Dermatitis Symptome variieren mit allen verschiedenen Formen der Erkrankung. Sie reichen von Hautausschlägen bis hin zu holprigen Ausschlägen oder auch Blasen.

Obwohl jede Art von Dermatitis verschiedene Symptome hat, gibt es typische Anzeichen:  

  • Rötung der Haut
  • Schwellungen
  • Juckreiz
  • symmetrischer Befall bestimmter Körperareale (Armbeugen, Kniekehle)
  • Hautveränderungen
  • manchmal nässen
  • Narbenbildung
  • Kratzdefekte der Haut
  • in Schüben verlaufend
  • häufig mit Begleiterkrankung z.B. Asthma und Heuschnupfen

Auch der Bereich der Haut, an dem die Symptome auftreten, ist bei jeder Art von Neurodermitis unterschiedlich, ob am Hals, Handgelenk, Unterarm, Oberschenkel oder Knöchel. Obwohl die Lage variieren kann, ist das Hauptsymptom dieser Erkrankung juckende Haut. Seltener kann es auf dem Genitalbereich, wie z.B. der Vulva oder dem Hodensack, auftreten.

Symptomatik im Säuglings:

Im Säuglingsalter finden sich eher juckende Rötungen der Haut, eventuell mit Krustenbildung. Betroffen sind vor allem der Kopf ("Milchschorf") und das Gesicht sowie die Streckseiten der Gliedmaßen (zum Beispiel Außenseite des Arms) und Beugefalten. Achtung: Milchschorf allein ohne weitere Symptome ist kein Anzeichen für Neurodermitis!

Symptomatik bei Kindern und Jugendlichen:

Bei Kleinkindern und Jugendlichen zeigen sich die Symptome eher an den Gelenkbeugen, im Nacken, an den Handgelenken und Händen. Die Haut wird dicker und gröber, auch Verkrustungen sind typisch. Im Erwachsenenalter ist das Vorkommen recht ähnlich. Hinzu kommen oft noch stark juckende Knötchen.

In jedem Alter tritt starker Juckreiz auf, der den ganzen Tag über anhalten kann und sich abends und nachts oft noch verschlimmert. Betroffene schlafen häufig schlecht und können sich tagsüber nicht konzentrieren. Der Leidensdruck ist daher erheblich.

Ursache und Auslöser für die entzündete Haut

Die Ursache der Dermatitis ist unbekannt, wird aber als Kombination von genetischen und Umweltfaktoren vermutet. In diesem Zusammenspiel verschiedener Faktoren  sind Hauptursache die gestörte Barrierefunktion der Haut und die genetisch bedingte Neigung des Immunsystems, überschießend auf harmlose Reize aus der Umwelt zu reagieren. Neurodermitis gehört zu den atopischen Erkrankungen, genau wie eine Nahrungsmittelallergie, das allergische Asthma und der allergische Schnupen, wie Heuschnupfen. Somit können verschiedene Auslöser (Trigger) zu einem Neurodermitis-Schub führen.

Zu viel Sauberkeit als Auslöser?

Die Hygienehypothese geht davon aus, dass die Ursache für Asthma, Ekzeme und andere allergische Erkrankungen eine ungewöhnlich saubere Umwelt ist. Das heißt, dass die Sterilisierung der Lebensräume dazu führt, dass besonders Kinder Erregern und Bakterien nicht mehr ausgesetzt sind. Diese Vermutung wird durch epidemiologische Studien für Asthma unterstützt. Das übertriebene Hygieneverhalten der letzten Jahrzehnte wird führ ein Fehlfunktion des Immunsystems verantwortlich gemacht: das Immunsystem leidet in der keimarmen Umwelt westlicher Haushalte quasi an Beschäftigungsmangel und sucht sich andere Ziele.

Die Hypothese besagt, dass die Exposition gegenüber Bakterien und anderen Modulatoren des Immunsystems während der Entwicklung wichtig ist, und das Verpassen dieser Exposition erhöht das Risiko für Asthma und Allergien. Es wurde zwar vermutet, dass Ekzeme manchmal eine allergische Reaktion auf die Exkremente von Hausstaubmilben sind, wobei bis zu 5 % der Menschen Antikörper gegen die Milben aufweisen, doch die Rolle, die dies insgesamt spielt, wartet auf eine weitere Bestätigung. Auch zu viel waschen der Haut kann Neurodermitis fördern, da durch häufiges Waschen die Haut austrocknet.

Genetische & familiäre Ursache

Neurodermitis und atopische Erkrankungen sind oft mit der erblichen Veranlagung verbunden, so treteten diese Erkrankungen gehäuft familiär auf. Sind zum Beispiel die Eltern eines Kindes von einer oder mehreren atopischen Erkrankungen betroffen, besteht eine Wahrscheinlichkeit von etwa 60 bis 70 Prozent, dass der Nachwuchs ebenfalls erkrankt.

Die Gründe sind bestimmte Gene, die bei der Entstehung von Neurodermitis eine Rolle sind. So wurden eine Reihe von Genen mit Ekzemen in Verbindung gebracht, eines davon ist Filaggrin. Genomweite Studien fanden drei neue genetische Varianten im Zusammenhang mit Ekzemen: OVOL1, ACTL9 und IL4-KIF3A. Ekzeme treten etwa dreimal häufiger bei Zöliakiepatienten und etwa zweimal häufiger bei Verwandten von Zöliakiepatienten auf, was auf einen genetischen Zusammenhang zwischen den Erkrankungen schließen lässt. Jedoch macht die Veranlagung alleine noch nicht krank, aber anfällig. Durch den zusätzlichen Einfluss von ungünstigen Umweltfaktoren kann die Krankheit ausbrechen.

Zusammenspiel mehrerer krankmachender Faktoren

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine sehr komplexe Erkrankung, zu deren Entstehung mehrere Faktoren beitragen. Zu Beginn liegt vermutlich eine genetisch bedingte Störung der Barrierefunktion der Haut vor. Ein Mangel an bestimmten Eiweißen führt dazu, dass die Haut ihre schützende Hornschicht fehlerhaft aufbaut und daher leicht austrocknet. Diese trockene Haut ist sehr empfindlich gegenüber jeglichen Umwelteinflüssen.

Die empfindliche Reaktion der Haut äußert sich durch Entzündungen und Juckreiz. Die Konsequenz ist kratzen, wodurch die Entzündungsreaktion verstärkt wird. Das Immunsystem wird dadurch verstärkt mit Substanzen (Antigenen) aus der Umwelt konfrontiert, beispielsweise mit Pollen, Tierhaaren oder dem Kot von Hausstaubmilben. Es kann zu einer sogenannten Sensibilisierung kommen, bei der bestimmte Zellen des Immunsystems gegen diese Antigene in Stellung gebracht und Abwehrstoffe (Immunglobuline) produziert werden. Die Erkrankung ist nun in einem Stadium in dem allergische Reaktionen, gegen vermeintlich harmlose Substanzen, eine Rolle spielen. 

Vorgänge und Ablauf der Neurodermitis

Alle Ekzeme sind durch eine Spongiose gekennzeichnet, die die Ansammlung von Entzündungsmediatoren ermöglicht. Verschiedene dendritische Zellen Subtypen, wie Langerhans-Zellen, entzündliche dendritische epidermale Zellen und plasmacytoide dendritische Zellen haben eine Rolle zu spielen. In bis zu 85 Prozent aller Fälle von Neurodermitis bricht die Erkrankung schon vor dem fünften Lebensjahr aus. Mit dem Heranwachsen verschwindet die Ekzeme und der Juckreiz meist wieder: Etwa 60 Prozent aller Kinder mit Neurodermitis zeigen spätestens im frühen Erwachsenenalter keinerlei Symptome mehr.​​​​​​​

Typische Körperstellen der Neurodermitis

Häufig entwickelt sich eine Neurodermitis an bestimmten Körperstellen bzw. Körperbereichen, abhängig vom Alter des Patienten. Allgemein sind die Armbeugen, Kniekehlen sowie die Hals- und Gesichtspartie anfällig für Juckreiz und Ekzem. Jedoch sind die Ausprägungen unterschiedlich, so ist bei Säuglingen häufig die Gesichtspartie bzw. die Wangen betroffen, und bei Kleinkindern die Knie und Oberschenkel sowie die Armbeugen und Brust, bei Jugendlichen der Nacken und die Arm-und Kniebeugen. Erwachsene haben Neurodermitis eher in den Armbeugen und am Oberarm, sowie im Nacken und am Schienbein. 

Diagnose

Die Diagnose eines Ekzems basiert hauptsächlich auf der Anamnese und der körperlichen Untersuchung. In unsicheren Fällen kann eine Hautbiopsie sinnvoll sein. Personen mit Ekzemen können besonders anfällig für eine Fehldiagnose von Nahrungsmittelallergien sein, weshalb Patch-Tests, auch Epikutantest genannt, bei der Diagnose von allergischer Kontaktdermatitis eingesetzt werden.

Da verschiedene Hauterkrankungen ähnliche Symptome wie eine Neurodermitis aufweisen, jedoch ganz andere Ursachen vorliegen, ist eine Diagnose und Abgrenzung durch einen Facharzt sehr wichtig.

Folgende Kennzeichen sprechen für ein atopisches Ekzem:

  • altersgemäße Ausprägung und Verteilung der Hauterscheinungen mit Juckreiz
  • Beginn im frühen Lebensalter
  • schubweiser Verlauf
  • andere atopische Erkrankungen beim Patienten selbst oder bei nahen Verwandten

Atopie-Symptome sprechen für Neurodermitis

Atopie-Symptome sind eine Reihe von Merkmalen, die bei Menschen mit atopischen Erkrankungen häufig auftreten:

  • trockene Haut
  • verstärkte Linienzeichnung an den Innenflächen der Hände
  • eine doppelte Lidfalte unterhalb der Augen ("Dennie-Morgan-Falte")
  • weißer Dermographismus (festes Streichen über die Haut mit einem Holzspatel ruft bei atopischen Patienten eine weiße Linie hervor, während sie bei Nicht-Atopikern gerötet ist)
  • dunkle Haut im Bereich der Augen
  • Ausdünnung der seitlichen Augenbrauen (Hertoghe´sches Zeichen)
  • Neigung zu Ohr- und Mundwinkeleinrissen

Schwergrad der Neurodermitis

Die leichte Neurodermitis
Eine vorübergehende Rötung der betroffenen Körperstellen zeigt die leichte Form der Neurodermitis an, bei dieser Neurodermitis ist die Haut extrem trocken, leicht reizbar und bildet Schuppen.

Die mittelschwere Neurodermitis
Die mittelschwere Neurodermitis diagnostiziert man bei stärkeren Rötungen und ausgeprägtem Juckreiz. Es sind Papeln vorhanden, dabei handelt es sich um knotige, rötliche Verdickungen der Haut, ähnlich einem allergischen Ausschlag.

Die schwere Neurodermitis
Dies ist die schwerste Form von Neurodermitis mit sehr stark gereizten, hochroten und nässenden Ekzemen, die unter Krustenbildung abheilen. Die Haut zeigt durch den heftigen Juckreiz vielfach blutige Kratzspuren (Exkoriationen). Zahlreiche Papeln und Pusteln finden sich meist zusätzlich auf der Haut.

Körperliche Untersuchung, Allergietest und Ausschluss von anderen Krankheiten

Bevor die körperliche Untersuchung beginnt stellt der Facharzt eine Anamnese, indem der Betroffene spezielle Fragen beantwortet:

  • Wann ist der Ausschlag erstmalig aufgetreten?
  • Wo am Körper sind die Hautveränderungen?
  • Seit wann und wie oft kratzt sich Ihr Kind?
  • Ist Ihnen bereits früher trockene Haut bei Ihrem Kind aufgefallen?
  • Gibt es Faktoren, welche die Symptome verschlimmern, zum Beispiel Kälte, bestimmte Kleidung, Stress oder manche Speisen?
  • Litten oder leiden Sie selbst oder andere Familienmitglieder an Neurodermitis?
  • Sind Allergien (wie Heuschnupfen) oder Asthma bei Ihrem Kind oder in Ihrer Familie bekannt?
  • Sind sonstige Erkrankungen oder gesundheitlichen Probleme beim Patienten bekannt, zum Beispiel Ichthyosis vulgaris (genetisch bedingte Verhornungsstörung der Haut), Schlafstörungen, psychische Auffälligkeiten, ADHS?

Während der körperlichen Untersuchung betrachtet der Arzt die gesamte Haut und achtet besonders auf Hautveränderungen an den typischen Körperbereichen, je nach Alter entsprechend. Starke Hinweise auf eine Neurodermitis sind immer wiederkehrende Symptome, die also chronisch sind und wenn diese Hautveränderungen und Beschwerden überwiegend an den typischen Stellen vorkommen. Durch einen "schnellen Test" kann der Arzt einen weiteren Anhaltspunkt für die Diagnose Neurodermitis erhalten, indem er die Haut mechanisch reizt, z.B. durch Kratzen mit dem Fingernagel oder Spatel. Bei Neurodermitis entsteht dadurch eine weiße Spur auf der Haut, im Normalfall, also ohne Neurodermitis, ist die Haut gerötet. Weitere Hinweise für eine genaue Diagnose ist das Vorkommen von Allergien in der Familie oder bei dem Betroffenen. so kann Heuschnupfen oder eine Nahrungsmittelallergie die Diagnose von Neurodermitis bestärken oder bestätigen.

Ein Allergietest, der sogenannten Prick-Test (Epikutantest) kann Aufschluss geben. Hierbei ritzt der Arzt kleine Mengen von häufigen Allergieauslösern (z.B. Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel oder Hausstaubmilben) in die Haut ein. Reagiert die Haut nach 15 bis 20 Minuten mit Rötungen und/oder Quaddeln ist eine Allergie gegen die betreffenden Allergene festgestellt. Auch eine Blutuntersuchung kann weitere Diagnoseaspekte liefern. 

Terminologie: Fachbegriffe der Neurodermitis und dessen Gebrauch

Es gibt verschiedene Arten von Dermatitis, darunter atopische Dermatitis, Kontaktdermatitis, Stauungsdermatitis und seborrhoisches Ekzem. Viele verwenden den Begriff Dermatitis und Ekzem synonym. Andere verwenden den Begriff Ekzem speziell für atopische Dermatitis. Atopische Dermatitis wird auch als atopisches Ekzem bezeichnet. In einigen Sprachen bedeuten Dermatitis und Ekzem dasselbe, während in anderen Sprachen Dermatitis einen akuten und Ekzem einen chronischen Zustand bedeutet

Klassifizierung der Hautentzündung: Lokalisation, Aussehen und Ursache

Der Begriff "Ekzem" bezieht sich auf eine Reihe von klinischen Merkmalen. Die Klassifizierung der zugrundeliegenden Krankheiten ist willkürlich mit zahlreichen verschiedenen Klassifikationssystemen und vielen Synonymen, die verwendet werden, um den gleichen Zustand zu beschreiben. Eine Dermatitis kann durch die Lokalisation (z.B. Handekzem), durch das spezifische Aussehen (Ekzem craquele oder discoid) oder durch die mögliche Ursache (Krampfadern) beschrieben werden. Zusätzlich verwenden viele Quellen den Begriff Ekzem austauschbar für den häufigsten Typ: atopische Dermatitis. Die Europäische Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI) hat 2001 ein Positionspapier veröffentlicht, das die Nomenklatur allergischer Erkrankungen, einschließlich atopischer und allergischer Kontaktekzeme, vereinfacht. Nichtallergische Ekzeme sind von diesem Vorschlag nicht betroffen.

Formen der Neurodermitiserkrankung

Die Diagnose der Typen kann durch Codes angezeigt werden, die gemäß der Internationalen Statistischen Klassifikation der Krankheiten und damit zusammenhängender Gesundheitsprobleme (ICD) definiert sind. Etwa 80 Prozent aller Neurodermitis-Patienten weisen die extrinsische Krankheitsform auf: Ihr Immunsystem reagiert sensibel auf allergieauslösende Stoffe (Allergene) wie Pollen oder bestimmte Nahrungsmittel. Somit sind die Anteile der Antikörper vom Typ Immunglobulin E (IgE) im Blutserum deutlich erhöht.

Die zweite Form ist die intrinsische Form von Neurodermitis, welche seltener ist. Sie tritt bei etwa einem Fünftel (20 Prozent) aller Patienten auf. Die Betroffenen haben normale IgE-Blutwerte. Das bedeutet, dass allergische Symptome bei der Auslösung der Neurodermitis hier nur eine untergeordnete Rolle spielen. Außerdem zeigen diese Patienten keine erhöhte Anfälligkeit für Allergien wie Heuschnupfen oder eine Nahrungsmittelallergie.

Allgemeine Typen der Neurodermitis

Atopische Dermatitis / Ekzem

Atopische Dermatitis ist eine allergische Erkrankung, von der man annimmt, dass sie eine erbliche Komponente hat und die häufig in Familien mit Asthma auftritt. Die Erkrankung wird auch als chronisch konstitutionelles Ekzem, Asthmaekzem und Prurigo Besnier bezeichnet. Juckreiz ist besonders auf Kopf und Kopfhaut, Hals, Innenseite der Ellenbogen, hinter den Knien und Gesäß spürbar. Sie ist in den entwickelten Ländern sehr verbreitet und nimmt zu. Reizendes Kontaktekzem wird manchmal als atopische Dermatitis diagnostiziert.

Kontaktdermatitis/ -ekzem

Kontaktdermatitis ist von zwei Arten: allergisch (aufgrund einer verzögerten Reaktion auf ein Allergen, wie Giftefeu, Nickel oder Balsam aus Peru) und reizend (aufgrund einer direkten Reaktion auf ein Reinigungsmittel, wie z.B. Natriumlaurylsulfat). Einige Stoffe wirken sowohl als Allergene als auch als Reizstoffe (z.B. nasser Zement). Andere Substanzen verursachen nach Sonneneinstrahlung ein Problem, das zu einer phototoxischen Dermatitis führt. Etwa drei Viertel der Fälle von Kontaktekzemen sind vom Reizstofftyp, der die häufigste berufsbedingte Hauterkrankung ist. Kontaktekzeme sind heilbar, wenn die beleidigende Substanz vermieden und ihre Spuren aus der Umwelt entfernt werden können. (ICD-10 L23; L24; L56.1; L56.0)

Seborrhoisch Dermatitis / Ekzem

Seborrhoische Dermatitis oder seborrhoische Dermatitis ("Cradle Cap" bei Säuglingen) ist eine Erkrankung, die manchmal als eine Form von Ekzemen eingestuft wird, die eng mit Schuppen verbunden ist. Es verursacht ein trockenes oder fettiges Peeling der Kopfhaut, der Augenbrauen, des Gesichts und manchmal des Rumpfes. Bei Neugeborenen verursacht es einen dicken, gelben, krustigen Kopfhautausschlag, der als Cradle Cap bezeichnet wird, der mit dem Mangel an Biotin zusammenhängt und oft heilbar ist. (ICD-10 L21; L21.0)

Weniger verbreitete Typen der Neurodermitis

Dyshidroses Ekzem

Dyshidrose (dyshidrotisches Ekzem, Pompholyx, vesikuläre palmoplantäre Dermatitis) tritt nur an Handflächen, Fußsohlen und Seiten der Finger und Zehen auf. Kleine undurchsichtige Unebenheiten, die als Vesikel bezeichnet werden, Verdickung und Risse werden von Juckreiz begleitet, der sich nachts noch verschlimmert. Eine häufige Form des Handekzems, die sich bei warmem Wetter verschlechtert. (ICD-10 L30.1)

Discoidales Ekzem

Das diskoidale Ekzem (nummuläres Ekzem, exsudatives Ekzem, mikrobielles Ekzem) ist gekennzeichnet durch runde Sicker- oder trockene Hautausschläge mit klaren Grenzen, oft an den Unterschenkeln. Im Winter ist es meist schlimmer. Ursache ist unbekannt, und der Zustand neigt dazu, zu kommen und zu gehen. (ICD-10 L30.0)

Venöses Ekzem

Venöse Ekzeme (Gravitationsekzeme, Stauungsekzeme, Krampfadern, Krampfadern und Ödeme) treten vor allem im Knöchelbereich von Menschen über 50 Jahren auf. Es gibt Rötung, Schuppung, Verdunkelung der Haut und Juckreiz. Die Erkrankung ist prädisponiert für Beingeschwüre. (ICD-10 I83.1)

Dermatitis Herpetiformis

Dermatitis herpetiformis (Duhring-Krankheit) verursacht einen stark juckenden und typisch symmetrischen Ausschlag an Armen, Oberschenkeln, Knien und Rücken. Sie steht in direktem Zusammenhang mit der Zöliakie, kann bei entsprechender Ernährung oft in Remission versetzt werden und neigt dazu, sich nachts zu verschlechtern. (ICD-10 L13.0)

Neurodermitis

Neurodermitis (Flechten simplex chronicus, lokalisierte Kratzerdermatitis) ist eine juckende Stelle des verdickten, pigmentierten Ekzempflasters, die durch gewohntes Reiben und Kratzen entsteht. Normalerweise gibt es nur eine Stelle. Oft heilbar durch Verhaltensänderung und entzündungshemmende Medikamente. Prurigo nodularis ist eine verwandte Erkrankung mit mehreren Knoten. (ICD-10 L28.0; L28.1)

Autoeczematisierung

Die Autoeczematisierung (id-Reaktion, Autosensibilisierung) ist eine ekzematöse Reaktion auf eine Infektion mit Parasiten, Pilzen, Bakterien oder Viren. Es ist vollständig heilbar mit der Beseitigung der ursprünglichen Infektion, die es verursacht hat. Das Aussehen variiert je nach Ursache. Sie tritt immer in einiger Entfernung von der ursprünglichen Infektion auf. (ICD-10 L30.2)

Ekzeme ausgelöst durch Viren

Es gibt Ekzeme, die von Virusinfektionen (Ekzem herpeticum oder vaccinatum) überlagert sind, und Ekzeme, die aus einer Grunderkrankung (z.B. Lymphom) resultieren. Ekzeme, die durch die Einnahme von Medikamenten, Lebensmitteln und Chemikalien entstehen, sind noch nicht eindeutig systematisiert. Neben den hier aufgeführten Erkrankungen gibt es weitere seltene ekzematöse Erkrankungen.

Prävention

Es gibt keinen guten Beweis dafür, dass die Ernährung einer Mutter während der Schwangerschaft, die verwendete Formel oder das Stillen das Risiko verändert. Es gibt vorläufige Hinweise darauf, dass Probiotika im Kindesalter die Rate senken können, aber es reicht nicht aus, die Anwendung zu empfehlen. Menschen mit Ekzemen sollten sich nicht gegen Pocken impfen lassen, da die Gefahr besteht, dass sie an einer Ekzemimpfung erkranken, einer potenziell schweren und manchmal tödlichen Komplikation. 

Die Haut von Neurodermitis-Patienten ist oft stark mit Bakterien der Art Staphylococcus aureus besetzt, diese Keime fördern eine immer wieder entzündete Haut. Vorbeugend können Antiseptika (antibakterielle Substanzen) lokal aufgetragen werden, jedoch ist diese Maßnahme eher vorbeugend zu verstehen und sollte nicht dauerhaft angewandt werden. 

Behandlung

Die Neurodermitis kann unterschiedlich behandelt werden. Wichtig ist nur, dass die betroffenen Stellen auch während der Pausen zwischen zwei Schüben behandelt werden. Nur so lässt sich ein langfristiger Erfolg erzielen. Es gibt keine bekannte Heilung für einige Arten von Dermatitis, wobei die Behandlung darauf abzielt, die Symptome durch Verringerung der Entzündung und Linderung des Juckreizes zu kontrollieren.

Kontaktdermatitis wird beispielsweise behandelt, indem man vermeidet, was sie verursacht. Die Behandlung kann in unterschiedlichen Formen ablaufen. Besonders hilfreich ist natürlich die Vermeidung von auslösenden Faktoren. Des Weiteren ist die tägliche Pflege der Haut besonders wichtig

Die Behandlung der Neurodermitis erfolgt im Allgemeinen in einem vier Stufen Plan. Alternativ ist eine tägliche Behandlung möglich. Am besten besprechen Sie die Behandlung mit Ihrem Arzt und entscheiden individuell welche Behandlungsform für Sie am besten ist. 

Der vier Stufen Plan:

  • Stufe 1 (trockene Haut): Die Therapie bezieht sich auf die Vorbeugung von Schüben. Dazu müssen täglich Cremes angewendet werden (Basispflege). Zusätzlich muss der Hautkontakt mit auslösenden Substanzen vermieden werden.
  • Stufe 2 (Leichte Ekzeme): Die Behandlung wird durch äußerliche Therapiemethoden ergänzt. Beispielsweise die Nutzung von Medikamenten, wie Glukokortikoide ("Kortison").
  • Stufe 3 (Mäßig schwere Ekzeme): Die Nutzung von immunmodulierenden Medikamenten wird verstärkt, diese sind ausschließlich zur äußeren Anwendung. Häufig handelt es sich um stärker wirksame Kortison-Präperate
  • Stufe 4 (Schwere, hartnäckige Ekzeme): Auch in dieser Stufe erfolgt eine Behandlung mit Medikamenten. Diese werden jedoch oral eingenommen. Dies Tabletten enthalten oft den Wirkstoff Ciclosporin A und hemmen das Immunsystem hemmen.

Lebensstil: Veränderungen in Ernährung und Kleidung

Es wird empfohlen, einmal oder mehrmals täglich zu baden, in der Regel für fünf bis zehn Minuten in warmem Wasser. Seifen sollten vermieden werden, da sie dazu neigen, die Haut von natürlichen Ölen zu befreien und zu übermäßiger Trockenheit führen. Es gab keine adäquate Bewertung der Ernährungsumstellung zur Reduzierung von Ekzemen. Es gibt einige Hinweise darauf, dass Säuglinge mit einer etablierten Eierallergie eine Verringerung der Symptome haben können, wenn Eier aus ihrer Ernährung entfernt werden. Für andere Eliminierungsdiäten wurden keine Vorteile nachgewiesen, obwohl die Studien klein und schlecht durchgeführt sind. Die Feststellung, dass es eine Nahrungsmittelallergie vor einer Ernährungsumstellung gibt, könnte unnötige Lebensstiländerungen vermeiden. Die Menschen können Kleidung tragen, die den Juckreiz, das Kratzen und das Schälen bekämpft. Hausstaubmilbenreduktions- und Vermeidungsmaßnahmen wurden in Studien mit geringer Qualität untersucht und haben keine Hinweise auf eine Verbesserung des Ekzems gezeigt.

Feuchtigkeitsspender: Die Haut benötigt entsprechende Pflege

Geringe Qualität deutet darauf hin, dass feuchtigkeitsspendende Mittel (Emollients) die Schwere des Ekzems verringern und zu weniger Fackeln führen können. Bei Kindern scheinen ölbasierte Formulierungen besser zu sein und wasserbasierte Formulierungen werden nicht empfohlen. Es ist unklar, ob Feuchtigkeitsspender, die Ceramide enthalten, mehr oder weniger wirksam sind als andere. Produkte, die Farbstoffe, Duftstoffe oder Erdnüsse enthalten, sollten nicht verwendet werden. Okklusive Verbände in der Nacht können nützlich sein. Einige Feuchtigkeitscremes oder Barrierecremes können Irritationen bei berufsbedingter irritierender Handdermatitis reduzieren, einer Hautkrankheit, die Menschen in Berufen, die regelmäßig mit Wasser, Reinigungsmitteln, Chemikalien oder anderen Reizstoffen in Berührung kommen, betreffen kann. Einige Emollients können die Anzahl der Fackeln bei Menschen mit Dermatitis reduzieren.

Medikamente: letzter Ausweg bei starken Problemen

Es gibt wenig Hinweise auf Antihistaminika; sie werden daher generell nicht empfohlen. Beruhigende Antihistaminika, wie Diphenhydramin, können bei Personen, die aufgrund von Ekzemen nicht schlafen können, versucht werden.

Kolloidales Hafermehl

Hafermehl enthält Avenanthramid (Anthranilsäureamide), das entzündungshemmend wirken kann.

Kortikosteroide: Wenn Feuchtigkeitsspende nicht aussreicht

Wenn die Symptome mit Feuchtigkeitscremes gut bekämpft werden, können Steroide nur dann erforderlich sein, wenn Ausschlaf auftreten. Kortikosteroide sind in den meisten Fällen wirksam bei der Kontrolle und Unterdrückung von Symptomen. Einmal täglicher Gebrauch ist in der Regel ausreichend.

Bei milden Ekzemen kann ein schwaches Steroid verwendet werden (z.B. Hydrocortison), während in schwereren Fällen ein Steroid mit höherer Wirksamkeit (z.B. Clobetasolpropionat) verwendet werden kann. In schweren Fällen können orale oder injizierbare Kortikosteroide verwendet werden. Diese führen in der Regel zu schnellen Verbesserungen, haben aber größere Nebenwirkungen. Langfristige Anwendung von topischen Steroiden kann zu Hautatrophie, Stria, Teleangiektasien führen. Ihre Anwendung auf empfindlicher Haut (Gesicht oder Leiste) ist daher typischerweise mit Vorsicht zu genießen. Sie werden jedoch in der Regel gut vertragen. Rote brennende Haut, in der die Haut nach dem Stoppen des Steroidgebrauchs rot wird, ist unter Erwachsenen berichtet worden, die aktuelle Steroide mindestens täglich für mehr als ein Jahr verwenden.

Immunsuppressiva

Topische Immunsuppressiva wie Pimecrolimus und Tacrolimus können kurzfristig besser sein und erscheinen nach einem Jahr der Anwendung wie Steroide. Ihr Gebrauch ist in denen angemessen, die nicht auf Steroide reagieren oder nicht tolerant sind. Behandlungen werden in der Regel für kurze oder feste Zeiträume und nicht auf unbestimmte Zeit empfohlen. Tacrolimus 0,1% hat sich im Allgemeinen als wirksamer als Pimecrolimus erwiesen und ist gleichwertig mit topischen Steroiden mittlerer Potenz. Es gibt keinen Zusammenhang mit einem erhöhten Krebsrisiko durch die topische Anwendung von 1% Pimecrolimuscreme. Wenn das Ekzem schwerwiegend ist und nicht auf andere Behandlungsformen anspricht, werden manchmal systemische Immunsuppressiva eingesetzt. Immunsuppressiva können erhebliche Nebenwirkungen haben und erfordern teilweise regelmäßige Bluttests. Die am häufigsten verwendeten sind Ciclosporin, Azathioprin und Methotrexat.

Lichttherapie (Phototherapie): UV-Licht statt Medikamente

Die Bestrahlung mit UV- Licht sollte nur stattfinden, wenn keine Medikamente eingenommen werden und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Kinder unter 12 Jahren werden nur in Ausnahmen mit UV-Licht therapiert, da auch hier eine schädliche Bestrahlung stattfinden kann, genau wie im Sonnenlicht. Somit bestehen auch bei therapeutisch eingesetzten UV-Licht eigenen Risiken, insbesondere die des Hautkrebses.

Die Lichttherapie mit ultraviolettem Licht ist eine unterstützende Behandlungsmaßnahme, in der die betroffenden Hautbereiche mit ultravioletten Licht bestrahlt werden. Dadurch werden verschiedene Entzündungszellen in der Haut gehemmt, welche für die akuten Symptome der Neurodermitis verantwortlich sind. Hierfür können verschiedene Arten von Licht verwendet werden, einschließlich UVA und UVB; bei einigen Behandlungsformen werden auch lichtempfindliche Chemikalien, wie Psoralen, verwendet. 

Klimatherapie: Aufenthalt in den Bergen oder am Meer

In einigen Fällen ist eine Kur am roten Meer sinnvoll, denn dort können die Neurodermitis-Patienten im Salzwasser baden und gleichzeitig von der Sonne (UV-Strahlen) bestrahlt werden. Dadurch können die Symptome des atopischen Ekzems gelindert werden. Zusätzlich sind die klimatischen Bedingungen an Meer und Bergen sehr hautfreundlich, sodass ein Aufenthalt in entsprechenden Regionen die Linderung von Symptomen fördert.

Alternative Medizin

Begrenzte Hinweise deuten darauf hin, dass Akupunktur den Juckreiz bei Betroffenen von atopischer Dermatitis reduzieren kann. Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Belege für die Behauptung, dass die Schwefelbehandlung das Ekzem lindert. Es ist unklar, ob chinesische Kräuter helfen oder schaden. Nahrungsergänzungsmittel werden häufig von Menschen mit Ekzemen verwendet. Weder Nachtkerzenöl noch Borretschsamenöl, das oral eingenommen wird, haben sich als wirksam erwiesen. Beide sind mit gastrointestinalen Störungen verbunden. Probiotika scheinen nicht wirksam zu sein. Es gibt nicht genügend Belege für die Verwendung von Zink, Selen, Vitamin D, Vitamin E, Pyridoxin (Vitamin B6), Sanddornöl, Hanföl, Sonnenblumenöl oder Fischöl als Nahrungsergänzungsmittel. Chiropraktische Wirbelsäulenmanipulationen sind nicht nachweisbar, um ihre Anwendung bei Dermatitis zu unterstützen. Es gibt wenig Belege für den Einsatz psychologischer Behandlungen. Während verdünnte Bleichbäder bei infizierter Dermatitis eingesetzt wurden, gibt es kaum Hinweise auf diese Praxis.

Prognose

Die meisten Fälle werden mit topischen Behandlungen und ultraviolettem Licht gut behandelt. Etwa 2% der Fälle sind es nicht. Bei mehr als 60% der Kleinkinder lässt die Erkrankung durch die Adoleszenz nach.

Epidemiologie

Weltweit waren im Jahr 2010 rund 230 Millionen Menschen von Dermatitis betroffen (3,5% der Bevölkerung). Dermatitis tritt am häufigsten im Säuglingsalter auf, wobei die weibliche Dominanz von Ekzemen während der Fortpflanzungszeit von 15-49 Jahren auftritt. Im Vereinigten Königreich sind etwa 20% der Kinder betroffen, während in den Vereinigten Staaten etwa 10% davon betroffen sind. Obwohl vor den 1940er Jahren nur wenige Daten über die Ekzemraten vorliegen, hat sich die Ekzemrate in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich erhöht, wobei zwischen Ende der 1940er und 2000 ein Anstieg bei Kindern im schulpflichtigen Alter festgestellt wurde. In den Industrieländern ist die Rate der Ekzeme im Laufe der Zeit gestiegen. Die Inzidenz und Lebenszeitprävalenz von Ekzemen in England hat in letzter Zeit zugenommen. Dermatitis betroffen sind etwa 10% der US-Arbeiter im Jahr 2010, was mehr als 15 Millionen Arbeitnehmer mit Dermatitis. Die Prävalenzraten waren bei den Frauen höher als bei den Männern, und bei denen mit einer Hochschulausbildung oder einem Hochschulabschluss im Vergleich zu denen mit einem High-School-Abschluss oder weniger. Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in den Berufen der Lebens-, Körper- und Sozialwissenschaften wiesen die höchsten Raten der gemeldeten Dermatitis auf. Ungefähr 6% der Dermatitisfälle unter US-Arbeitern wurden der Arbeit von einem Gesundheitsexperten zugeschrieben, was darauf hinweist, dass die Prävalenzrate der arbeitsbedingten Dermatitis unter den Arbeitnehmern mindestens 0,6% betrug.

Geschichte

aus dem Altgriechischen ἔκζεμα ékzema,
von ἐκζέ-ειν ekzé-ein,
von ἐκ ek "out" + ζέ-ειν zé-ein "to boil" (kochen) Der Begriff "atopische Dermatitis" wurde 1933 von Wise und Sulzberger geprägt. Schwefel als topische Behandlung von Ekzemen war in der viktorianischen und Edwardianischen Ära in Mode. Das Wort Dermatitis kommt aus dem Griechischen δέρμα derma "Haut" und -ῖτις -itis "Entzündung" und Ekzem kommt aus dem Griechischen: ἔκζεμα ekzema "Eruption".

Gesellschaft und Kultur

Die Begriffe "hypoallergen" und "ärztlich getestet" sind nicht geregelt, und es gibt keine Untersuchungen, die zeigen, dass Produkte mit der Bezeichnung "hypoallergen" weniger problematisch sind als andere.

Forschung

Eine Reihe von monoklonalen Antikörpern werden als Behandlungen untersucht, darunter auch Dupilumab.

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