Malaise

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Malaise

Malaise
Klassifizierung und externe Ressourcen
ICD-10 R53
ICD-9-CM 780.7
MedlinePlus 003089
eMedizin Themenliste
Malaise (/məˈleɪz/ mə-LAYZ) ist ein allgemeines Unbehagen, Unbehagen oder Schmerzen, oft der erste Hinweis auf eine Infektion oder eine andere Krankheit. Das Wort gibt es in der französischen Sprache schon seit mindestens dem 12. Der Begriff wird auch in anderen Zusammenhängen oft im übertragenen Sinne verwendet, z.B. bezieht sich "wirtschaftliche Misere" auf eine stagnierende oder rezessive Wirtschaft (vgl. Depression). Der Begriff steht insbesondere im Zusammenhang mit der Rezession in den USA 1973-75. Eine Rede von Präsident Jimmy Carter aus dem Jahr 1979 wird gemeinhin als "Malaise"-Rede bezeichnet, obwohl der Begriff nicht in der Rede enthalten war.

Ursache

Malaise ist ein unspezifisches Symptom und kann bei der geringsten Erkrankung, wie z.B. Emotion (Ohnmacht, vasovagale Reaktion) oder Hunger (leichte Hypoglykämie), bei den schwersten Erkrankungen (Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt, innere Blutungen, etc.) auftreten. Malaise drückt das Unbehagen eines Patienten aus, dass "etwas nicht stimmt", das einer medizinischen Untersuchung bedarf, um die Bedeutung zu bestimmen. Man nimmt an, dass das Unwohlsein durch die Aktivierung einer Immunantwort und die damit verbundenen entzündungsfördernden Zytokine verursacht wird.

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