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Pathophysiologie
Keratoglobus ist eine wenig verstandene Krankheit mit einer ungewissen Ursache, deren Verlauf nach der Diagnose unvorhersehbar ist. Wenn beide Augen betroffen sind, kann die Verschlechterung des Sehvermögens die Fähigkeit des Patienten beeinträchtigen, ein Auto zu fahren oder einen normalen Abdruck zu lesen. Sie führt jedoch nicht per se zur Erblindung.
Behandlung
Die Behandlung beinhaltet die Verwendung einer Schutzbrille. Eine Reihe von chirurgischen Optionen stehen ebenfalls zur Verfügung.
Das weitere Fortschreiten der Erkrankung führt in der Regel zur Notwendigkeit einer Hornhauttransplantation aufgrund einer extremen Ausdünnung der Hornhaut. In erster Linie wurde eine großflächige perforierende Keratoplastik befürwortet.
Neuere Techniken speziell für Keratoglobus sind das "Tuck-Verfahren", bei dem ein 12 mm Hornhaut-Skleralspender-Transplantat entnommen und an seinen Außenkanten beschnitten wird. Am limbalen Rand wird eine Wirtszelle gebildet und das Spendergewebe in die Wirtszelle "gesteckt".
Prognose
Keratoglobus ist nach wie vor eine etwas mysteriöse Krankheit, die jedoch mit einer Vielzahl von klinischen und chirurgischen Techniken erfolgreich behandelt werden kann. Der Patient ist durch die extrem schwache Ausdünnung der Hornhaut für eine Globusperforation gefährdet.
Epidemiologie
Es ist eine viel seltenere Erkrankung als der
Keratokonus, die häufigste Dystrophie der Hornhaut. Ähnlich wie der Keratokonus wird er typischerweise im Jugendalter des Patienten diagnostiziert und erreicht seinen schwersten Zustand in den zwanziger und dreißiger Jahren.
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