ca. 149 Worte
Ursache
Bronchospasmen werden durch eine Reihe von Gründen verursacht. Erkrankungen der unteren Atemwege wie Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Emphysem können zu einer Kontraktion der Atemwege führen. Andere Ursachen sind Nebenwirkungen von topischen Abschwellungsmitteln wie Oxymetazolin und Phenylephrin. Beide Medikamente aktivieren alpha-1 adrenerge Rezeptoren, die zu einer Verengung der glatten Muskulatur führen. Auch nicht-selektive Betablocker sind dafür bekannt, Bronchospasmen zu erleichtern. Betablocker binden sich in die β-Rezeptoren und blockieren die Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin, was zu Kurzatmigkeit führt.
Behandlung
Beta 2-Agonisten
Beta2-adrenerge Agonisten werden bei Bronchospasmen empfohlen.
- Kurzzeitig wirkend (SABA)
- Terbutalin
- Salbutamol
- Levosalbutamol
- Lang wirkend (LABA)
- Andere
- Dopamin
- Noradrenalin
- Epinephrin
Muskarinischer Acetylcholin-Rezeptor-Antagonist
Der Neurotransmitter Acetylcholin vermindert die sympathische Reaktion durch Verlangsamung der Herzfrequenz und Verengung des glatten Muskelgewebes. Laufende Forschung und erfolgreiche klinische Studien haben gezeigt, dass Wirkstoffe wie Diphenhydramin, Atropin und Ipratropiumbromid (die alle als Rezeptorantagonisten von muskarinischen Acetylcholinrezeptoren wirken) bei der Behandlung von Asthma und COPD-assoziierten Symptomen wirksam sind.
Dieses Video könnte Sie interessieren