Bewegungsstörungen

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Klassifizierung

Bewegungsstörungen ICD-9-CM ICD-10-CM
Hypokinetische Bewegungsstörungen
Parkinson-Krankheit (primärer oder idiopathischer Parkinsonismus) 332 G20
Sekundärer Parkinsonismus G21
Parkinson-Plus-Syndrome
Hallevorden-Spatz-Krankheit G23.0
Progressive supranukleare Ophthalmoplegie G23.1
Striatonigrale Vererbung G23.2
Hyperkinetische Bewegungsstörungen
Dystonie G24
Drogeninduzierte Dystonie G24.0
Idiopathische familiäre Dystonie 333.6 G24.1
Idiopathische nicht-familiäre Dystonie 333.7 G24.2
Spasmischer Schiefhals 333.83 G24.3
Ideopathische orofaziale Dystonie G24.4
Blepharospasmus 333.81 G24.5
Andere Dystonien G24.8
Andere extrapyramidale Bewegungsstörungen G25
Unverzichtbarer Tremor 333.1 G25.0
Drogeninduzierter Tremor G25.1
Andere spezifizierte Form des Tremors G25.2
Tremor nicht spezifiziert R25.1
Myoklon 333.2 G25.3
Opsoklonus 379.59 H57
Chorea (schnelle, unwillkürliche Bewegung)
Drogeninduzierte Chorea G25.4
Rheumatische Chorea (Sydenhams Chorea) I02
Huntington's Chorea 333.4 G10
Ballismus (heftige unwillkürliche schnelle und unregelmäßige Bewegungen) G25.85
Hemiballismus (betrifft nur eine Seite des Körpers) G25.85
Athetose (Verdrehung oder Verdrehung) 333.71 R25.8
Dyskinesie (abnormale, unwillkürliche Bewegung)
Tardivische Dyskinesie
Tic-Störungen (unfreiwillig, zwanghaft, repetitiv, stereotyp) F95
Tourette-Syndrom F95.2
Drogeninduzierte Ticks und Ticks organischen Ursprungs 333.3 G25.6
Stereotype Bewegungsstörung F98.5
Paroxysmale nächtliche Gliedmaßenbewegung G25.80
Schmerzhafte Beine (oder Arme), bewegte Zehen (oder Finger) Syndrom G25.81
Sporadisches Restless-Leg-Syndrom G25.82
Familiäres Restless-Legs-Syndrom G25.83
Steif-Personen-Syndrom 333.91 G25.84
Abnormale Kopfbewegungen R25.0
Krämpfe und Spasmen R25.2
Faszikulation R25.3
Cerebralparese (nicht spezifiziert) 343.9 G80.9

Diagnose

Schritt I : Entscheiden Sie die dominante Art der Bewegungsstörung. Schritt II : Differentialdiagnose der jeweiligen Erkrankung stellen Schritt II: Bestätigung der Diagnose durch Labortests
  • Stoffwechsel-Screening
  • Mikrobiologie
  • Immunologie
  • Liquoruntersuchung
  • Genetik
  • Bildgebung
  • Neurophysiologische Untersuchungen
  • Pharmakologische Tests

Behandlung

Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Bewegungsstörungen sind bekanntlich mit einer Vielzahl von Autoimmunerkrankungen verbunden.

Geschichte

Vesalius und Piccolomini im 16. Jahrhundert unterschieden subkortikale Kerne von Kortex und weißer Substanz. Doch Willis' Konzeption des Corpus striatum als Sitz der Motorik im späten 17. Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Bewegungsstörungen von Choreaby Broadbent und Jackson auf Striatum und von Hammond auf Athetose lokalisiert. Im späten 19. Jahrhundert wurden viele Bewegungsstörungen beschrieben, aber für die meisten war kein pathologisches Korrelat bekannt.

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