Anzeichen und Symptome
Die Symptome der Erkrankung bei Männern bestehen aus Libidoverlust, Impotenz,
Unfruchtbarkeit, Schrumpfung der Hoden, des Penis und der Prostata, verminderter Vermännlichung (z.B. verminderter Gesichts- und Körperbehaarung), geringer Muskelmasse, Angstzuständen, Depressionen, Müdigkeit, vasomotorischen Symptomen (Hitzewallungen), Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und
Osteoporose. Darüber hinaus können Symptome von
Hyperöstrogenismus, wie
Gynäkomastie und Feminisierung, bei Männern gleichzeitig auftreten.
Bei Frauen besteht der Hypoandrogenismus aus Libidoverlust, vermindertem Körperhaarwachstum,
Depression, Müdigkeit, vaginaler Vasokongestion (die zu Krämpfen führen kann), vasomotorischen Symptomen (z.B. Hitzewallungen und Herzklopfen), Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Osteoporose und verminderter Muskelmasse. Symptome eines Hypoöstrogenismus können bei schwerem
Androgenmangel bei beiden Geschlechtern auftreten (da Östrogene aus Androgenen synthetisiert werden).
Ursachen
Hypoandrogenismus wird primär entweder durch Dysfunktion, Versagen oder Fehlen der Keimdrüsen
(hypergonadotrop) oder durch eine Beeinträchtigung des Hypothalamus oder der Hypophyse
(hypogonadotrop) verursacht, die wiederum durch eine Vielzahl verschiedener Stimuli, einschließlich genetischer Bedingungen, hervorgerufen werden können (z.B, GnRH/Gonadotropin-Unempfindlichkeit und enzymatische Defekte der Steroidogenese), Tumore, Trauma, Operationen, Autoimmunität, Strahlung, Infektionen, Toxine, Medikamente und viele andere. Alternativ kann sie das Ergebnis von Erkrankungen wie dem Androgenunempfindlichkeitssyndrom oder Hyperöstrogenismus sein. Einfacher gesagt, das Alter kann auch ein Faktor bei der Entwicklung von Hypoandrogenismus sein, da der Androgenspiegel mit dem Alter abnimmt.
Diagnose
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Dieser Abschnitt muss erweitert werden. Sie können helfen, indem Sie ihn ergänzen. (Juli 2016)
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Androgenmangel wird bei gesunden Frauen in der Regel nicht zur Diagnose überprüft.
Behandlung
Die Behandlung kann aus einer Hormonersatztherapie mit Androgenen bei beiden Geschlechtern bestehen. Alternativ können Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH)/GnRH-Agonisten oder Gonadotropine verabreicht werden (im Falle eines
hypogonadotropen Hypoandrogenismus). Die Food and Drug Administration (FDA) stellte 2015 fest, dass weder der Nutzen noch die Sicherheit von Testosteron für altersbedingt niedrige Testosteronspiegel nachgewiesen ist. Die FDA hat verlangt, dass pharmazeutische Etiketten von Testosteron Warninformationen über die Möglichkeit eines erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos enthalten müssen.