ca. 707 Worte - Lesezeit ca. 2 Minuten und 34 Sekunden

Die Wunderwirkung von Blaubeersaft

Die Wunderwirkung von Blaubeersaft

Obst ist gesund. Dazu zählen Blaubeeren, deren Inhaltsstoffe sich positiv auf den Kreislauf und die Herzfunktion auswirken. Forscher haben auch bestätigt, dass Blaubeersaft, regelmäßig getrunken, Symptome von Demenzerkrankungen eindämmen, wodurch sich unter anderem die Gehirnfunktionen verbessern. Insbesondere regen Blaubeeren die Merkfähigkeit an, die Gehirnaktivitäten insgesamt steigen. Diese Auswirkungen kommen durch in Blaubeeren enthaltene Antioxidantien zustande, die auch gegen die Ausbreitung von Alzheimer verantwortlich sind. Besondere Profiteure der positiven Blaubeer-Eigenschaften sind vor allem ältere Menschen.

Blaubeeren werden in Deutschland kultiviert in über 100 verschiedenen Sorten, unter anderem als Herma I und Herma II, Gila, Greta, Rekord und die so genannte Blau-Weiß-Goldtraube 71, angebaut. Ihre Vorfahren stammen aus den USA. Mit den bekannten Waldheidelbeeren haben sie jedoch nichts zu tun. Zuchtbeginn war um 1930 die Niederlande, als Züchter gilt der Botaniker Wilhelm Heermann. Die meisten Blaubeeren hierzulande kommen aus den Anbaugebieten der Lüneburger Heide, aus Süddeutschland, Oldenburg oder Brandenburg, vertrieben werden die beliebten Blaubeeren übrigens in der ganzen Welt.

Wichtige Inhaltsstoffe helfen dem Gehirn auf die Sprünge

Die Grundsubstanzen der Heidelbeere sind Polyphenole, Flavonoide sowie Phenolsäuren, die unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen können und helfen, die Funktionen des Gehirns zu unterstützen. Gerbstoffe sind für die Vernetzung mit Proteinen zuständig, sie entwässern den Körper, haben eine blutstillende sowie ruhigstellende Wirkung auf unseren Organismus. Die Liste der Inhaltsstoffe ist aber noch nicht zu Ende. In der Blaubeere sind auch „dimäre Proanthocyanidine“ (farblose Bitter- bzw. Gerbstoffe), Eisen, Kalzium Magnesium und Kalium. An Vitaminen enthält die Blaubeere die Arten C, A, B, E sowie Beta-Carotin, die blauen Farbstoffe wirken gegen Zellteilungen und sind gut bei der Vorbeugung gegen Tumoren. Bekannt ist auch eine antibakterielle Wirkung, weshalb sie sich nicht mit den menschlichen Zellen verbinden können.

Die Blätter der Blaubeere werden vorwiegend genutzt von der Medizin. Sie nutzt die enthaltenen Gerb- sowie die Duftstoffe, Arbutin, das pflanzliche Insulin, aber auch Chrom, China- und Kaffeesäure, Erikolin und Mangan. Diese Stoffe verwenden Naturheilkundler bei der Teeherstellung, um damit den Fettspiegel im Blutkreislauf zu senken.

Die positiven Wirkungen der Blaubeere

Die blauen „Früchtchen“ unterstützen nicht nur die Gehirnfunktionen. In Studien nachgewiesen sind mittlerweile noch weitere Wirkungen, die die Vielfältigkeit unterstützen. So soll die Blaubeere vorbeugend gegen Ateriosklerose sein und verhindern, dass sich Ablagerungen in den Blutgefäßen bilden, die zu Schlaganfällen führen. Außerdem hemmen sie das Risiko einer Parkinson-Erkrankung, da Blaubeeren sich schützend auf die Nerven auswirken. Die Gerbstoffe werden auch zur Wundbehandlung und/oder Hautentzündungen verwendet, sind verdauungsfördernd und helfen, in getrockneter Form, sogar bei Durchfallerkrankungen.

Ihre Wirkung entfalten Blaubeeren auch bei der Bekämpfung von Schlagadern und bei einer Sehschwäche. Schmerzen in Magen und Darm werden gelindert. Teile der Inhaltsstoffe, vorwiegend die Vitamine C und E wirken sich stärkend auf das Immunsystem aus. Gut sind die Früchte auf Grund ihrer Vitaminreichhaltigkeit auch für die Figur und Gelenkentzündungen. Kreislaufschwächen können Blaubeeren abmildern, sich positiv bei Entzündungen der Haut bemerkbar machen. Da es sich bei der Einnahme in der Regel um konzentrierte Arzneien handelt, wäre zuvor in jedem Falle der Rat eines Arztes einzuholen.

Wie sich Blaubeeren am besten verwenden lassen

Für den Hausgebrauch gilt die Verwendung von Blaubeeren in frischer oder getrockneter Form. Auch als Tee lassen sich die Früchte gut einnehmen, angeraten wird der Tee bis zu drei Mal täglich. Etwa drei Esslöffel voll getrockneter Blaubeeren voll in einen halben Liter kochendem Wasser geben und die Mischung zehn Minuten stehenlassen – fertig ist eine hilfreiche Mundspülung bei entsprechenden Entzündungen im Rachenraum. Rund zwei bis drei Tage kann diese Mischung im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Verwendung in der Pharmaindustrie ist jedoch eingeschränkt, obwohl Blaubeeren sich als Arznei gegen Nachtblindheit einsetzen lässt. Apotheken halten Blaubeeren als Extrakt vor, in Drogerien lassen sie sich als Nahrungsergänzungsmittel kaufen. Das Vorhalten von Blaubeer-Medikamenten bleibt jedoch für die Pharmahersteller nur in geringer Form notwendig, da es zumeist wirkungsvollere Arzneimittel gibt.

Häufiger begegnen Blaubeer-Extrakte den Interessenten auf der Suche nach Kosmetikprodukten. Dort kommen sie als Lippenpflege, Haarfärbemittel oder Seifen zum Einsatz. Aber auch Produkte wie Mascara Lippenstifte oder Kajalstifte können Inhaltsstoffe von Blaubeeren enthalten. Außerdem helfen sie bei Akne und Ekzemen.

Wer jedoch die Gehirnfunktionen unterstützen möchte, ist mit Blaubeeren gut bedient. Demenzerkrankungen lassen sich vorbeugend vermindern, dass Erinnerungsvermögen und die kognitiven Funktionen aufrechthalten. Durch die nachgewiesenen antioxidativen Wirkungen von Blaubeeren lässt sich so die eigene Lebensqualität absichern.

Intelligent essen - Fit im Kopf durch Ernährung