Bestseller zum Thema Latschenkiefer

Die Latschenkiefer (Pinus mugo) ist eine immer grüne Nadelbaumart, der auch als Latsche oder Bergkiefer bezeichnet wird und typisch für die Gebirgslandschaft der Alpen ist. Sie gedeiht in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas und wird unter anderem im Allgäu und in Tirol angebaut. Auf einer Meereshöhe von 1000 und 2700 Metern ertragen es aufgrund des kalten Klimas mit Regen, Schnee und rauem Wind normalerweise keine anderen Nadelbäume. Doch die Latschenkiefer fühlt sich an der oberen Baumgrenze wohl und ist quasi ein natürlicher Lawinenschutz.

Dieser kleine Nadelbaum steht unter Naturschutz und gilt als Heilpflanze. Seit Jahrhunderten wurde die Latschenkiefer von den Bewohnern der Alpenregion genutzt und seine entspannte und schmerzlindernde Wirkung erkannt. Vielmehr ist das Latschenkieferöl bekannt für seine heilende und beruhigende Wirkung. Inhaliert kann es festsitzenden Schleim aus den Bronchien lösen und auf der Haut wirkt es Durchblutungsanregend und lockernd für verspannte Muskeln. Kein Wunder das Latschenkiefer in vielen Heil- und Pflegeprodukten steckt.

Geschichte der Latschenkiefer als Heilpflanze

Als Erfinder des Latschenkiefernöls gilt der deutsche Apotheker Mathias Mack. Er betrieb in Bad Reichenhall eine Apotheke und führte Besucher durch die Umgebung, denn sein Ziel war es ab Mitte des 19. Jahrhundert einen Kurort aus Bad Reichenhall zu machen. Im Laufe der Zeit kam dem Apotheker die Idee, die stark ölhaltigen Latschenkiefer als Kur- und Heilmittel zu nutzen. 1861 kamen die ersten Latschenkieferprodukte von Mathias Mack als Bäder zum Einsatz.

Das wertvolle Latschenkieferöl hat antiseptische Eigenschaften und ist hilfreich bei innerlicher und äußerlicher Anwendung. Das Öl lindert nicht nur Erkrankungen der Atemwege und die Symptome eines grippalen Infekts, sondern es verschafft auch Abhilfe bei Muskelschmerzen.

Produktion des Latschenkieferöls

Das Öl der Latschenkiefer wird auf schonende Weise durch Wasserdampfdestillation gewonnen, so entstehen aus einer Tonne Rohmaterial durchschnittlich zwischen 2 und 2,5 Liter reines ätherisches Öl. Für das Öl werden die Nadeln der Latschenkiefer genutzt, diese enthalten das ätherische Öl. Dieses besteht aus 3-Caren, alpha- und beta-Pinen, beta-Phellandren und Limonen. Das Öl wird mit einem komplexen Destillationsverfahren gewonnen, dazu werden die Latschenkieferäste mit einem Hammer zerkleinert und anschließend zusammen mit heißen Wasserdampf in eine spezielle Destillationsanlage gebracht.

Wirkungsbereiche und Anwendung der Latschenkiefer

Anwendung bei Erkältung, Husten und Schnupfen

  • Latschenkieferbad
  • Hustensirup und Halsbonbons
  • Öl (inhalieren)

Anwendung gegen Muskelschmerzen und zur Sport-Vorbereitung

  • Salben
  • Cremes
  • Öl
  • Gel

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