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Informationen zu EICOSAPEN (50 ST, 100 ST, 300 ST) von Truw Arzneimittel GmbH

Informationen zu EICOSAPEN (50 ST, 100 ST, 300 ST) von Truw Arzneimittel GmbH: Nebenwirkungen, Dosierung, Anwendungsgebiete, Hinweise zur Einnahme, Wechselwirkungen.

Produktname:   EICOSAPEN 
Anbieter:   Truw Arzneimittel GmbH 
Darreichungsform:   Weichkapseln (WKA)
Packungsgrößen:   50 ST, 100 ST, 300 ST
rezeptfrei
Generika

Indikation EICOSAPEN:

  • Das Arzneimittel ist ein Lipidsenker.
  • Das Präparat wird angewendet zur Senkung stark erhöhter Blut-Fett(Triglycerid)-Spiegel. Das Arzneimittel wird zusätzlich nur dann verabreicht, wenn Diät allein zur Senkung der Blut-Fett-Spiegel nicht ausreicht.

Kontraindikation EICOSAPEN:

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Öl vom Hochseefisch oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
  • Sie dürfen das Präparat bei folgenden Erkrankungen nicht einnehmen:
    • akuten und subakuten Bauchspeicheldrüsenentzündungen,
    • akutem Bauchspeicheldrüsenzell-Untergang (akute Pankreasnekrose),
    • akuten bis chronischen Leberintoxikationen,
    • Leberschrumpfung (Leberzirrhose) jeder Herkunft,
    • akuter bis chronischer Gallenblasenentzündung,
    • Gallenblasenerweiterung (Gallenblasenempyem),
    • Störung der Fettverdauung bzw. Fettemulgierung im Dünndarm durch Erkrankung der Gallenblase und/oder der Bauchspeicheldrüse,
    • Gerinnungsstörungen.

Dosierung EICOSAPEN:

  • Nehmen Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene:
    • Bei Hypertriglyceridaemie kann die ärztlich verordnete Dosis bis zu 10-14 Kapseln pro Tag betragen. Dabei sollten 2-mal täglich je 5-7 Kapseln eingenommen werden.
    • Zum Ausgleich eines Omega-3-Fettsäuremangels beträgt die Dosierung üblicherweise 2-mal täglich 1-2 Kapseln.
  • Dauer der Anwendung:
    • Bei Fettstoffwechselstörungen steht am Anfang jeder Behandlung die Beratung durch den Arzt. In vielen Fällen sind Fettstoffwechselstörungen durch Änderungen der Ernährung, vermehrte körperliche Bewegung, Gewichtsabnahme und ausreichende Behandlung einer womöglich anderen Stoffwechselerkrankung (Zuckerkrankheit, Gicht) günstig zu beeinflussen.
    • Diese Maßnahmen sollten der Einnahme von Arzneimitteln für mehrere Wochen lang vorausgehen und während der Einnahme des Präparates beibehalten werden.
    • Eine medikamentöse Behandlung ist grundsätzlich nur als Zusatzmaßnahme und nur dann angezeigt, wenn die Stoffwechselstörung durch die genannten Maßnahmen allein nicht zu beheben ist.
    • Die Wirkung des Präparates kann im Einzelfall verschieden stark ausgeprägt sein. Um das gewünschte Behandlungsziel zu erreichen, ist eine längerfristige regelmäßige Einnahme erforderlich.
    • Weitere Voraussetzung ist die strikte Einhaltung aller vom Arzt verordneten Maßnahmen. Wie bei jeder Langzeitbehandlung ist auch hier eine laufende Überwachung notwendig. Die Blutfettspiegel sind wiederholt und regelmäßig zu kontrollieren. Gleichzeitig soll die Notwendigkeit zur Fortsetzung der Behandlung überprüft werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von des Präparates zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als Sie sollten:
    • Bei einer Überdosierung von mehr als 10 Kapseln über die normale Tagesdosis hinaus können die Nebenwirkungen in verstärktem Maße auftreten. Unterbrechen Sie die Einnahme des Präparates für einen Tag. Anschließend nehmen Sie wieder die normale Dosierung ein.
  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:
    • Sollten Sie zu wenig eingenommen haben, so kann sich die Zeit bis zum Wirkungseintritt verlängern; der Behandlungserfolg kann dann aber auch ganz ausbleiben.
    • Haben Sie einmal die Einnahme einer Dosis des Präparates vergessen, fahren Sie bitte mit der Therapie wie empfohlen fort, ohne selbstständig die Dosis zu erhöhen.
  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittesls abbrechen:
    • Unterbrechen Sie die Behandlung mit dem Präparat oder beenden Sie die Einnahme vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen EICOSAPEN:

  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten einschließlich Einzelfälle
    • Nicht bekannt: Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Bei höherer Dosierung kann gelegentlich Brechreiz und Aufstoßen auftreten. Möglich ist ein Geruch oder Geschmack nach Fisch.
    • Das Präparat kann die Blutungszeit verlängern sowie die Thrombozyten-Aggregation (Blutplättchen-Zusammenballung) hemmen. Das Auftreten von blauen Flecken (Hautblutungen, Schleimhautblutungen, so genannte Hämatome) ist sofort dem Arzt anzuzeigen. Vor Operationen ist die Blutungszeit mit zu erfassen.
    • Bei Acetylsalicylsäure-sensitivem Bronchialasthma kann es zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion kommen.
    • Möglich ist eine mäßige Erhöhung der Transaminasen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Patientenhinweise:

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich:
    • Eine regelmäßige Überwachung der Leberfunktion (Transaminasen) ist bei Patienten mit Lebererkrankungen erforderlich.
  • Kinder:
    • Da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, wird die Behandlung von Kindern nicht empfohlen.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Schwangerschaft:

  • Tierexperimentelle Untersuchungen mit Fischöl oder Fischölkonzentraten ergaben keine Hinweise auf fruchtschädigende Effekte. Bei einer der üblichen gesunden Ernährung entsprechenden Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren sind solche Effekte weder bekannt noch zu erwarten. Für die zur Behandlung der Hypertriglyceridämie erforderlichen hohen Dosen liegen bislang keine Erfahrungen in Bezug auf Schwangerschaft und Stillzeit vor. Arzneimittel sollten in Schwangerschaft und Stillzeit nur angewendet werden, wenn es für notwendig erachtet wird.

Art/Weise:

  • Das Arzneimittel soll unzerkaut mit etwas Flüssigkeit unmittelbar vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wechselwirkungen:

  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Da das Präparat die Blutungszeit verlängern und die Thrombozyten-Aggregation (Blutplättchen-Zusammenballung) vermindern kann, sollten Patienten mit Gerinnungsstörungen und Patienten, die gleichzeitig mit blutgerinnungshemmenden Mitteln (Antikoagulantien) behandelt werden, ärztlich überwacht werden, auch im Hinblick auf eine eventuell notwendige Reduzierung der blutgerinnungshemmenden Mittel.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
 
   
 
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