Zolpidem-neuraxpharm 10mg 20 ST Nebenwirkungen: Packungsbeilage mit Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung, Wirkung und Indikation
 
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Packungsbeilage Zolpidem-neuraxpharm 10mg 20 ST

 
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Zolpidem-neuraxpharm 10mg 20 ST
ab 14.85 €
Grundpreis: ab 0,74 € pro Stück

Zolpidem-neuraxpharm 10mg 20 ST: Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung, Wirkung und Indikation.

Menge:

20 ST

Hersteller:

Neuraxpharm

Indikation:

- Zur kurzzeitigen Einnahme bei Schlafstörungen

Kontraindikation:

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
- sShwerer verminderter Leberfunktion (Leberinsuffizienz)
- Krankhaften Atemstillständen von mehr als zehn Sekunden während des Schlafs (Schlafapnoe-Syndrom)
- Erkrankung mit schwerer Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
- Schwerer Atemschwäche (Ateminsuffizienz)

- Das Arzneimittel darf nicht von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen werden.

Dosierung:

Erwachsene:
- 1 Tablette täglich (entsprechend 10 mg Zolpidemtartrat)
- Bei älteren oder geschwächten Menschen oder bei verminderter Leberfunktion, wird eine 1/2 Tablette empfohlen.
- Die tägliche Gesamtmenge sollte 1 Tablette (entsprechend 10mg Wirkstoff) nicht überschreiten.

Patientenhinweise:

- Die Dauer der Einnahme des Arzneimittels sollte so kurz wie möglich sein.
- Sie sollte wenige Tage bis zu 2 Wochen betragen und, einschließlich der schrittweisen Absetzphase, 4 Wochen nicht übersteigen.
- Im Einzelfall kann eine über diesen Zeitraum hinausgehende Anwendung erforderlich sein. Sie sollte jedoch nicht ohne erneute Beurteilung durch einen Arzt erfolgen.

Schwangerschaft:

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Aufgrund unzureichender Erfahrung sollte das Arzneimittel während des ersten Schwangerschaftsdrittels nicht eingenommen werden.
- Wenn Frauen im gebärfähigen Alter eine Schwangerschaft planen oder bei sich vermuten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
- Bei einer Einnahme des Arzneimittels während der späten Phase einer Schwangerschaft kann es zu einer körperlichen Abhängigkeit beim Neugeborenen mit Entzugserscheinungen kommen.
- Minimale Mengen des Wirkstoffes gehen in die Muttermilch über. Das Arzneimittel sollte daher während der Stillzeit nicht eingenommen werden, da bisher keine Untersuchungen über die Wirkungen auf den Säugling vorliegen.

Art/Weise:

- Das Arzneimittel unmittelbar vor dem Schlafengehen mit Flüssigkeit einnehmen

Sonstiges:

- Die Ursache für die Schlafstörungen soll, wenn möglich, festgestellt werden.
- Nach wiederholter Einnahme des Arzneimittels über wenige Wochen kann es zu einem Verlust an Wirksamkeit (Toleranz) kommen.
- Die Einnahme des Arzneimittels kann zur Entwicklung von körperlicher und seelischer Abhängigkeit führen. Das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung steigt mit der Menge und der Dauer der Einnahme und ist bei Menschen mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch erhöht.
- Wenn sich eine körperliche Abhängigkeit entwickelt hat, wird ein plötzlicher Abbruch der Einnahme von Entzugserscheinungen begleitet. Diese können sich in Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, außergewöhnlicher Angst und Spannungszuständen, innerer Unruhe, Verwirrtheit, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit äußern. In schweren Fällen können die folgenden Beschwerden auftreten: Realitätsverlust, Persönlichkeitsstörungen, gesteigertes Hörempfinden (Hyperakusis), Taubheitsgefühl und Lähmungserscheinungen in den Gliedmaßen, Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und körperlichem Kontakt, Halluzinationen oder epileptische Anfälle.
- Beim Beenden der Anwendung des Arzneimittels kann es vorübergehend zu Absetzerscheinungen kommen, wobei die Beschwerden, in verstärkter Form wieder auftreten können. Als Begleitreaktionen sind Stimmungswechsel, Angst und Unruhe möglich.
- Während der Einnahme des Arzneimittels sollte kein Alkohol getrunken werden, da hierdurch die Wirkung in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt wird. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch zusätzlich beeinträchtigt.
 
   
 
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