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Informationen zur Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen von TALCID Kautabletten / 20 St
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Beipackzettel, Dosierung, Nebenwirkungen TALCID Kautabletten / 20 St
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Menge: 20.00 St
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| | Indikation: | - Zur Behandlung von Magengeschwüren und Dünndarmgeschwüren.
- Zur Behandlung der Beschwerden bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden. |
| | Kontraindikation: | Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
- Das Arzneimittel darf bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance *426 30 ml/min) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesium- und Aluminiumserumspiegel gegeben werden. Das Arzneimittel sollte nicht bei Phosphatmangel eingenommen werden.
- Das Arzneimittel soll nicht zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da für diese Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen. |
| | Dosierung: | Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene:
- Bei Bedarf mehrmals täglich 1-2 Kautabletten (entsprechend 500-1000 mg Hydrotalcit).
- Eine Tagesdosis von 12 Kautabletten (entsprechend 6 g Hydrotalcit) sollte nicht überschritten werden. |
| | Nebenwirkungen: | Seltene unerwünschte Wirkungen (<1%):
|gastrointestinale Beschwerden wie breiigen Stühle, Verstopfung, Blähungen,|Völlegefühl
|Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
|Dialysepatienten nach hoher und längerer Dosierung nicht auszuschließen:
|Aluminiumionen:
|- Bei Niereninsuffizienz und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es|zur allmählichen Aluminiumeinlagerung, vor allein in das Nerven- und|Knochengewebe, kommen.
|- Intrazerebrale Aluminiumablagerungen wurden bei der Dialyseenzephalopathie|nachgewiesen. Bei Dialysepatienten kann es zu einer aluminiumassoziierten|Osteomalazie kommen. Außerdem wurde eine aluminiumassoziierte mikrozytäre,
|hypochrome Anämie beschrieben.
|Magnesiumionen:
|- Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen|kann es zu einer Hypermagnesiämie bis hin zur Magnesiumintoxikation kommen,|die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle,|Müdigkeit, Paresen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet|ist.
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| | Patientenhinweise: | - Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollten diese durch einen Arzt abgeklärt werden, um eine mögliche Bösartigkeit auszuschließen. |
| | Schwangerschaft: | Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.
- In Tierversuchen führet die Gabe von Aluminiumsalzen zu schädlichen Auswirkungen auf die Nachkommen.
- Berichte über die schädliche Wirkungen des Arzneimittels während der Schwangerschaft und in der Stillperiode sind nicht bekannt geworden. Es liegen jedoch keine genauen Untersuchungen an Kindern vor, deren Mütter das Arzneimittel in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen haben.
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Aufgrund der geringen Aufnahme ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen. |
| | Art/Weise: | - Die Kautabletten werden gelutscht oder gut zerkaut eingenommen.
- Sie werden mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen. |
| | Wechselwirkungen: | - Die gleichzeitige Einnahme von Antisäuremitteln mit anderen Medikamenten kann deren Aufnahme verändern. Bedeutende Aufnahmeverminderungen sind für bestimmte Antibiotika (Tetrazykline und die Chinolonderivate Ciprofloxacin und Ofloxacin) beschrieben worden.
- Im Hinblick auf eine mögliche Aufnahmebeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 2-3 Stunden zwischen der Einnahme von Antisäuremitteln und anderen Medikamenten eingehalten werden.
- Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Antisäuremitteln mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u.a.) erhöht die intestinale Aluminiumresorption. |
| | Sonstiges: | - Bei eingeschränkter Nierenfunktion bestehen unter chronischer Einnahme hoher Mengen Vergiftungsrisiken (Magnesiumüberschuss, Anstieg der Serumaluminiumspiegel).
- Bei langandauernder Einnahme hoher Mengen und phosphatarmer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Osteomalzie kommen. Deshalb sollte in diesem Fall eine langandauernde Einnahme hoher Mengen vermieden werden.
- Ein Teil des Aluminiums wird aufgenommen und führt zu einer Erhöhung der Serumkonzentration von Aluminium und zu einer Steigerung der Aluminiumausscheidung über die Nieren. Die Serumaluminiumspiegel normalisieren sich in drei bis vier Tagen nach Absetzen der Behandlung.
- Ein kleiner Teil des Magnesiums wird aufgenommen. Die Magnesiumkonzentration im Serum bleibt in der Regel durch die Ausscheidung über die Nieren gleich.
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei langfristiger Einnahme hoher Mengen kann es jedoch zu allmählicher Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe sowie zu einer Magnesiumüberschuss bis hin zur Magnesiumvergiftung kommen, die durch Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Lähmungen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist.
- In das Nervengewebe aufgenommenes Aluminium hat eine im Tierversuch nachgewiesene neurotoxische Wirkung.
- Aluminiumablagerungen im Gehirn wurden bei der Dialyseenzaphalopathie nachgewiesen. Bei Dialysepatienten kann es zu einer aluminiumassoziierten Osteomalazie kommen.
- Außerdem wurde eine aluminiumassoziierte Blutarmut (mikrozytäre, hypochrome Anämie) beschrieben.
$Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:$
Bei langfristigem Gebrauch sollten die Aluminiumblutspiegel regelmäßig kontrolliert werden und 40 *m63g/l nicht überschreiten. Dies gilt insbesondere bei Niereninsuffizienz. | |




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