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Informationen zur Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen von PARACETAMOL ratiopharm 500 Tabletten / 30 St
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Beipackzettel, Dosierung, Nebenwirkungen PARACETAMOL ratiopharm 500 Tabletten / 30 St
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Menge: 30.00 St
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| | Indikation: | - Leichte bis mäßig starke Schmerzen
- Fieber |
| | Kontraindikation: | Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Einnahmeabstand oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
- Leberfunktionsstörungen (z.B. durch Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen)
- Nierenfunktionsstörungen
- Gerinnungsstörungen
- Meulengracht-Krankheit (Gilbert-Syndrom) |
| | Dosierung: | Erwachsene und Kinder älter als 12 Jahre:
- Bei Bedarf bis zu 4mal täglich 1-2 Tabletten, entsprechend 500-1000 mg als Einzeldosis
- Maximal 4000 mg täglich
Kinder von 10-12 Jahre (Körpergewicht 30-40 kg):
- Bei Bedarf bis zu 4mal täglich 1 Tablette, entspr. 500 mg als Einzeldosis
- Maximal 2000 mg täglich
Kinder von 6-9 Jahre (Körpergewicht 22-30 kg):
- Bei Bedarf bis zu 2-3mal täglich 1/2-1 Tablette, entsprechend 250-500 mg als Einzeldosis
- Maximal 1500 mg täglich |
| | Nebenwirkungen: | - Hautrötungen, Hautausschläge
- Blutbildungsstörungen (Mangel an Blutplättchen und weißen Blutkörperchen) |
| | Patientenhinweise: | - Paracetamol-haltige Arzneimittel sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage und nicht in erhöhter Dosis angewendet werden. |
| | Schwangerschaft: | Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Paracetamol geht ins kindliche Blut über.
- Aus Untersuchungen an zahlreichen Mutter-Kind-Paaren haben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Paracetamol während der ersten drei bis vier Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen ergeben. Dennoch sollte Paracetamol während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
- Paracetamol sollte nicht über längere Zeit, in hoher Dosierung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, da eine Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist.
- Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens während der Behandlung in der Regel nicht erforderlich sein. |
| | Art/Weise: | - Die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen
- Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen. |
| | Wechselwirkungen: | - Bei gleichzeitiger Behandlung mit Mitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (orale Antikoagulantien) sollte eine Langzeitanwendung von Paracetamol nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
- Bei gleichzeitiger Einnahme des Antibiotikums Chloramphenicol kann dieses nicht schnell genug abgebaut werden und somit die Vergiftungsgefahr steigen.
- Bei gleichzeitiger Einnahme von Schlafmitteln, Arzneimitteln gegen epileptipische Anfälle oder dem Antibiotikum Rifampicin sind Leberschäden möglich. Gleiches gilt bei Alkoholmissbauch. |
| | Sonstiges: | - Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten und die angegebenen Einnahmeabstände müssen unbedingt eingehalten werden.
- Bei längerem hochdosiertem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Mengen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
- Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben bzw. nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
- Bei Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis reduziert bzw. der Einnahmeabstand verlängert werden. | |




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