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Erfahrungsberichte
Für Magaldrat - CT 800 mg Kautabletten 100 ST liegt noch kein Erfahrungsbericht vor.
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Packungsbeilage Magaldrat - CT 800 mg Kautabletten 100 ST
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Magaldrat - CT 800 mg Kautabletten 100 ST: Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung, Wirkung und Indikation. |
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100 ST | |
| Indikation: | -Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden -Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre | |
| Kontraindikation: | Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
-Das Arzneimittel darf bei eingeschränkter Nierenfunktion nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesium- und Aluminium-Blutspiegel angewendet werden. -Das Arzneimittel soll zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen | |
| Dosierung: | -Erwachsene: Bei Bedarf zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen 1 Tablette (800 mg Magaldrat) -Die tägliche Dosis sollte 8 Tabletten (entsprechend 6400 mg Magaldrat) nicht überschreiten. | |
| Nebenwirkungen: | - weiche Stühle - Durchfälle - Bei Nierenfunktionsstörungen und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur allmählichen Aluminiumeinlagerung, vor allem in das Nerven- und Knochengewebe, und zur Phosphatverarmung kommen. - Aluminiumablagerungen im Gehirn wurden bei dialysebedingten Hirnschäden nachgewiesen. Bei Dialysepatienten kann es zu einer aluminiumbedingten Knochenerweichung kommen. Außerdem wurde eine aluminiumbedingte Blutarmut beschrieben. - Magnesiumionen: Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen können zu hohe Magnesiumwerte bis hin zu einer Magnesiumvergiftung auftreten, die durch nervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Lähmungen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet sind. | |
| Patientenhinweise: | -Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollten diese abgeklärt werden, um eine mögliche Krebserkrankung auszuschließen. | |
| Schwangerschaft: | Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
-Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. -Im Tierversuch führte die Gabe von Aluminiumsalzen zu schädlichen Auswirkungen auf die Nachkommen. -Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Aufgrund der geringen Aufnahme ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen. | |
| Art/Weise: | -Das Arzneimittel soll gut zerkaut oder auch gelutscht zwischen den Mahlzeiten (d.h. ca. 1-3 Stunden nach den Hauptmahlzeiten) und unmittelbar vor dem Schlafengehen eingenommen werden. | |
| Wechselwirkungen: | - Es sollte grundsätzlich ein Abstand von 1 bis 2 Stunden zur Einnahme anderer Arzneimittel eingehalten werden. - Es wurde eine Verminderung der Aufnahme von Tetracyclinen und Chinolonderivaten (Ciprofloxacin, Ofloxacin, Norfloxacin) beobachtet. -Die gleichzeitige Einnahme mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u. a.) erhöht die Aufnahme von Aluminium im Magen-Darmbereich. Dieses gilt auch für Brausetabletten, die Zitronensäure bzw. Weinsäure enthalten. | |
| Sonstiges: | -Bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren sollte eine Untersuchung auf bestimmte Bakterien (Helicobacter pylori) - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Behandlung zur Vernichtung dieser Bakterien erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Bekämpfung auch die Geschwüre ausheilen. -Bei Nierenfunktionsstörung und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen. -Auch bei Nierengesunden wurden gelegentlich leicht erhöhte Blutspiegel von Aluminium festgestellt. -Die Aluminium-Blutspiegel sollten bei langfristiger Anwendung regelmäßig kontrolliert werden. -Bei länger anhaltenden und/oder in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden sollte eine schwerwiegende Erkrankung wie ein Geschwür oder eine Krebserkrankung ausgeschlossen werden. | |
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