Amlodipin - CT 10mg N Tabletten 20 ST Nebenwirkungen: Packungsbeilage mit Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung, Wirkung und Indikation
 
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Packungsbeilage Amlodipin - CT 10mg N Tabletten 20 ST

 
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Amlodipin - CT 10mg N Tabletten 20 ST
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Amlodipin - CT 10mg N Tabletten 20 ST: Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung, Wirkung und Indikation.

Menge:

20 ST

Indikation:

Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Calciumkanalblocker (Calciumantagonisten) bekannt sind. Calciumkanalblocker senken den Blutdruck durch eine Entspannung der Blutgefäßwände. Außerdem haben sie eine Wirkung auf das Herz, so dass sie auch bei Angina petoris (starke Schmerzen im Brustkorb infolge einer mangelnden Durchblutung und dadurch ungenügenden Sauerstoffversorgung des Herzmuskels) angewendet werden können.
Das Arzneimittel wird angewendet bei:
- Bluthochdruck (ohne besondere medizinische Ursache; essentielle Hypertonie)
- verschiedenen Arten von Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris).
Amlodipin kann zur Behandlung von Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) allein oder zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden.

Kontraindikation:

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Amlodipin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen ähnliche Calciumkanalblocker (die so genannten Dihydropyridinderivate) sind.
- wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben.
- wenn Sie an einem Schockzustand (einem sehr starken Blutdruckabfall, durch den Sie bewusstlos werden) leiden.
- wenn Sie in den ersten 28 Tagen nach einem akuten Herzinfarkt eine Herzinsuffizienz (eingeschränkte Fähigkeit des Herzens, sich mit Blut zu füllen oder genügend Blut durch den Körper zu pumpen) haben.
- wenn der Blutausstrom aus Ihrem Herzen behindert ist (z.B. bei hochgradiger Aortenstenose).
- wenn Sie an Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) leiden, die unterschiedlich stark sind oder in Ruhe auftreten oder lange anhalten (instabile Angina pectoris).
Falls Sie nicht sicher sind, ob eine der oben genannten Situationen auf Sie zutrifft, fragen Sie Ihren Apotheker oder Ihren Arzt.

Dosierung:

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die Dosis wird von Ihrem Arzt festgelegt; in einigen Fällen kann diese Dosis von der üblichen Dosis abweichen.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

Erwachsene
- Anfangsdosis bei Bluthochdruck und Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris):
1-mal täglich 5 mg Amlodipin (entspr. ½ Tablette/Tag).
- Höchstdosis bei Bluthochdruck und Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris):
Falls die Wirkung nach 2-4 Wochen unzureichend ist, kann die Dosis auf maximal 1-mal täglich 10 mg Amlodipin (entspr. 1 Tablette/Tag) erhöht werden.

Kinder
Amlodipin soll bei Kindern nicht angewendet werden.

Ältere Menschen
Für ältere Menschen gibt es keine spezielle Dosierung; bei einer Erhöhung der Dosis ist jedoch Vorsicht geboten.

Patienten mit Nierenproblemen
Wenn Sie Probleme mit Ihren Nieren haben, muss die Dosierung nicht geändert werden.
Amlodipin kann nicht durch Dialyse (künstliche Niere) aus dem Blut entfernt werden.
Wenn Sie dialysepflichtig sind, wird Ihr Arzt Ihnen Adas Arzneimittel mit besonderer Vorsicht verschreiben.

Patienten mit Leberproblemen
Die für Patienten mit Leberproblemen erforderliche genaue Dosis wurde nicht festgelegt. Falls Sie Leberprobleme haben, muss Amlodipin sehr vorsichtig angewendet werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie oder jemand anders zu viel Amlodipin eingenommen hat, nehmen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Apotheker Kontakt auf. Die betroffene Person sollte mit erhöhten Armen und erhöhten Beinen gelagert werden (z.B. auf einigen Kissen liegend). Eine Überdosierung kann sich in Anzeichen eines starken und wahrscheinlich anhaltenden Blutdruckabfalls äußern, wie: starker Schwindel und/oder Gefühl schwerer Benommenheit, Ohnmacht.

Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
Wenn Sie vergessen haben, eine Tablette einzunehmen, können Sie diese noch bis zu 12 Stunden nach der üblichen Einnahme Ihrer Tablette nachholen. Falls mehr als 12 Stunden seit dem Zeitpunkt vergangen sind, zu dem Sie die Tablette hätten einnehmen müssen, sollten Sie die vergessene Dosis nicht mehr einnehmen, sondern die nächste Tablette erst wieder zur nächsten gewohnten Zeit einnehmen.
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tablette auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
Ihr Arzt hat Ihnen gesagt, wie lange Sie Amlodipin einnehmen sollen. Wenn Sie die Behandlung plötzlich abbrechen, können Ihre Beschwerden erneut auftreten.
Beenden Sie Ihre Behandlung nicht früher als vereinbart, ohne vorher mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nebenwirkungen:

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Im Folgenden sind die möglichen Nebenwirkungen aufgelistet.
Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 Behandelter von 10):
- Geschwollene Knöchel.
Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Behandelten):
- Kopfschmerzen (besonders zu Behandlungsbeginn); Müdigkeit (Fatigue); Schwindel; Schwächegefühl.
- Herzklopfen.
- Übelkeit; Verdauungsstörungen (Dyspepsie); Magenschmerzen.
- Gesichtsrötung (besonders zu Behandlungsbeginn).
Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 von 1000 Behandelten):
- Schlafstörungen; Reizbarkeit; Depression; Unwohlsein.
- Unangenehmes Kribbelgefühl in Armen oder Beinen (Parästhesien).
- Vermehrtes Schwitzen.
- Sehstörungen.
- Ohnmacht (Synkope).
- Erhöhte Herzfrequenz; Schmerzen im Brustkorb, Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) können sich besonders zu Behandlungsbeginn verschlechtern.
- Niedriger Blutdruck (Hypotonie).
- Atemnot (Dyspnoe), Entzündung gewisser Bereiche im Inneren der Nase (Rhinitis).
- Erbrechen; Durchfall; Verstopfung; Anschwellen des Zahnfleischs; Mundtrockenheit.
- Hautausschlag; Juckreiz; Nesselsucht; Haarausfall; Hautverfärbung.
- Rückenschmerzen; Muskelschmerzen; Gelenkschmerzen; Muskelkrämpfe.
- Impotenz; Brustvergrößerung bei Männern (Gynäkomastie).
- Unkontrolliertes Zittern (Tremor).
- Erhöhter Harndrang.
- Gewichtszunahme oder -abnahme.
Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 von 10 000 Behandelten):
- Gefühl der Verwirrtheit; Stimmungsschwankungen einschließlich Angst.
- Anstieg der Leberenzyme im Blut, die auf eine Leberfunktionsstörung hinweisen; Gelbsucht; Leberentzündung (Hepatitis).
Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 Behandelter von 10 000):
- Verminderte Anzahl der weißen Blutkörperchen, wodurch sich das Risiko für Infektionen erhöht (Leukozytopenie).
- Verminderte Anzahl der Blutplättchen mit dem Risiko von Blutergüssen (Thrombozytopenie).
- Taubheit, Kribbeln, brennendes Gefühl oder Schwäche in Händen und Füßen (periphere Neuropathie).
- Husten.
- Anstieg des Blutzuckers (Hyperglykämie).
- Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis).
- Bei Patienten mit Herzproblemen, die die Herzkranzgefäße betreffen (es wurde nicht eindeutig nachgewiesen, ob diese Nebenwirkungen durch Amlodipin verursacht werden): Herzinfarkt und unregelmäßiger Herzschlag (einschließlich vorzeitiger Herzschläge [Extrasystolen], erhöhter Herzfrequenz, verminderter Herzfrequenz, Rhythmusstörung des Herzvorhofs) und Schmerzen im Brustkorb.
- Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis), Entzündung der Bauchspeicheldrüse zusammen mit starken Schmerzen im Oberbauch (unterhalb der Rippen), die in den Rücken ausstrahlen (Pankreatitis).
- Allergische Reaktionen, einschließlich:
- Juckreiz.
- plötzlich auftretende Hautrötung (Hautausschlag).
- plötzliches Anschwellen von Haut oder Schleimhäuten (z.B. von Hals oder Zunge) mit Beschwerden beim Atmen und Schlucken und/oder Juckreiz, Hautausschlag und Nesselsucht (angioneurotisches Ödem/Quincke-Ödem).
- Hautausschlag mit unregelmäßigen roten Flecken (Erythema exsudativum multiforme).
- schwere allergische Reaktion mit Fieber, roten Flecken, Gelenkschmerzen und/oder Augenproblemen (Stevens-Johnson-Syndrom).
- extreme Rötung und Abschuppung der Haut (exfoliative Dermatitis).
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Patientenhinweise:

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
- wenn Sie eine geringe kardiale Reserve (eingeschränkte Fähigkeit Ihres Herzens, sich schnell an plötzliche Anforderungen anzupassen) haben.
- wenn Sie eine Herzinsuffizienz (eingeschränkte Fähigkeit des Herzens, sich mit Blut zu füllen oder genügend Blut durch den Körper zu pumpen) haben.
- wenn Sie Leberprobleme haben; in diesem Fall muss Amlodipin sehr vorsichtig angewendet werden, da die erforderliche Dosierung nicht genau bekannt ist.
- wenn Sie ein älterer Patient sind; in diesem Fall muss jede Steigerung der Dosis von Ihrem Arzt sehr vorsichtig vorgenommen werden.
- wenn Sie unter 18 Jahre alt sind; Amlodipin sollte nicht Kindern gegeben werden, da keine ausreichenden Erfahrungen mit seiner Anwendung bei Kindern vorliegen.
- wenn Sie dialysepflichtig sind; Ihr Arzt wird Ihnen in diesem Fall das Arzneimittel mit besonderer Vorsicht verschreiben.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Amlodipin hat einen geringen oder mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Aufbewahrung
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Schwangerschaft:

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Es liegen nur sehr wenige Informationen darüber vor, ob die Einnahme von Amlodipin in der Schwangerschaft schädlich ist. Amlodipin sollte in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt entscheidet, dass dies zwingend erforderlich ist.

Stillzeit
Es gibt keine Informationen über die Anwendung von Amlodipin während der Stillzeit.
Es wird Ihnen geraten, während der Anwendung von Amlodipin nicht zu stillen.

Art/Weise:

Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser. Die Tabletten können mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden.

Wechselwirkungen:

Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

- Die Wirkung von Amlodipin kann durch Arzneimittel verstärkt werden, die den Abbau von Amlodipin verlangsamen, wie
- Diltiazem (ein Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Problemen mit dem Herzrhythmus).
- HIV-Proteasehemmer (zur Behandlung von HIV-Infektionen/AIDS) wie Ritonavir.
- Clarithromycin, Erythromycin, Telithromycin (zur Behandlung bestimmter Infektionen).
- Nefazodon (zur Behandlung von Depressionen).
- Ketoconazol, Itraconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen).

- Die Wirkung von Amlodipin kann durch Arzneimittel abgeschwächt werden, die den Abbau von Amlodipin beschleunigen, wie
- Dexamethason (zur Behandlung von Entzündungen der Haut, der Lungen und anderer Organe).
- Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin (zur Behandlung der Epilepsie)
- Nevirapin (zur Behandlung von HIV-Infektionen/AIDS).
- Rifabutin (zur Behandlung bestimmter Infektionen).
Dies kann auch zutreffen, wenn Rifampicin (zur Behandlung bestimmter Infektionen) oder Johanniskraut (dieses Arzneimittel kann z.B. bei Patienten mit depressiver Verstimmung die Stimmung aufhellen) zusammen mit dem Arzneimittel angewendet werden.

- Amlodipin kann die Wirkung anderer Arzneimittel verstärken, die zur Senkung des Blutdrucks angewendet werden (z.B. Betablocker, ACE-Hemmer, Alphablocker und Wassertabletten [Diuretika]). Bei Risikopatienten (z.B. Patienten, die kürzlich einen Herzinfarkt hatten) kann die Kombination eines Calciumantagonisten mit einem Betablocker zu Herzleistungsschwäche, niedrigem Blutdruck und einem (neuen) Herzinfarkt führen.

- Grapefruitsaft, Cimetidin, Aluminium-/Magnesium-haltige Antazida (Arzneimittel zur Behandlung von Magenverstimmungen) oder Sildenafil (Arzneimittel gegen Impotenz) verändern die Wirkung von Amlodipin nicht.
- Amlodipin verändert nicht die Wirkung von Atorvastatin (zur Senkung des Cholesterins im Blut), Digoxin (zur Behandlung der Herzleistungsschwäche), Warfarin (verhindert die Bildung von Blutgerinnseln) oder Ciclosporin (zur Senkung der Aktivität des Immunsystems und damit des Risikos der Organabstoßung).
- Amlodipin hat keinen Einfluss auf Laboruntersuchungen.

Beachten Sie bitte, dass die oben genannten Warnhinweise auch zutreffen können, wenn Sie diese Arzneimittel bereits vor einiger Zeit angewendet haben oder sie möglicherweise in naher Zukunft anwenden werden.

Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Sie sollten die Tabletten mit einem Glas Wasser einnehmen. Die Tabletten können mit oder ohne einer Mahlzeit eingenommen werden.

 
   
 
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