Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind hier zu Lande immer noch viel zu wenige Kinder in einem ausreichenden Maße geimpft. Im Jahre 2006 waren nur etwa 83 Prozent der Schulanfänger gegen Masern immunisiert, und hatten somit die dazu notwendigen zwei Impfungen erhalten. Die restlichen 17% die nicht über einen ausreichenden Schutz gegen die Kinderkrankheit verfügen gefährden nun die Pläne der Wissenschaftler und Mediziner, die Masern bis 2010 in Deutschland ausgerottet zu haben. Die Problematik gilt im übrigen nicht nur für die Masern, auch bei Krankheiten wie Hepatitis B existieren noch Impflücken, gegen diese Erkrankung waren nur 87% der Erstklässler geimpft. Insgesamt zeigte sich auch dass die Kinder aus den neuen Bundesländern über einen besseren Impfschutz verfügen, weil sie häufiger geimpft wurden, als die Kinder im Westen.