Ein Zeckenbiss kann zu einer lebensbedrohlichen Angelegenheit werden, denn in manchen Fällen übertragen die Zecken das gefährliche FSME-Virus, welches eine Hirnhautentzündung auslösen kann. Aber auch eine Reihe anderer Krankheitserreger wie etwa Borrelien können von den Zecken übertragen werden. Daher ist es wichtig, sich durch entsprechende Maßnahmen vor einem Zeckenbiss zu schützen.
Bei Waldspaziergängen, sollte der Körper möglichst gut durch die Kleidung bedeckt sein. Da die Zecken in den meisten Fällen vom Boden hinauf in die Hosenbeine krabbeln, empfiehlt es sich, eine lange Hose und Stiefel zu tragen. Die zusätzliche Verwendung von Zeckensprays kann den Schutz noch verstärken. Hierbei spielt die Qualität des Mittels eine entscheidende Rolle, denn laut Stiftung Warentest sind einige dieser Produkte leider nicht besonders effektiv.
Besonders in Zecken-Hochphasen sollte man seinen Körper nach einem Aufenthalt in der Natur auf Zecken untersuchen. Findet sich dann eine Zecke, sollte diese so schnell wie möglich entfernt werden, da das Infektionsrisiko durch die sofortige Entfernung minimiert werden kann.