Die Frage nach der geeigneten Zahnbürste, ist immer auch eine Frage der persönlichen Vorlieben, die einen schwören auf die gute, alte Handzahnbürste, die anderen auf die neuen elektrischen Hightech-Wunder. Welche Methode die Effektivere ist, ist häufig umstritten. Ein Team der AOK-Zahnklinik hat sich dieser Frage nun einmal angenommen und kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von elektrischen Zahnbürsten nicht nur die Mundhygiene steigert, sondern auch Paradontalerkrankungen besser vorbeugt.
Dazu wurde zunächst der allgemeine Mundhygienezustand der Probanden untersucht, der sich sowohl im gepflegten als auch im vernachlässigten Bereich befand. Anschließend tauschten die 300 Teilnehmer ihre alte Handzahnbürste gegen die Elektrische. Geputzt wurde danach wie gewohnt: morgens und abends, über einen Zeitraum von zwei Monaten.
Nach Beendigung der Studie stellte sich heraus, dass sich die Mundhygiene bei niemandem verschlechtert hat, tatsächlich aber hat sie sich bei über 80% deutlich verbessert. Auch die Tester selbst waren mit Handhabung und Ergebnis der elektrischen Bürste sehr zufrieden, 99% wollen sie auch weiterhin benutzen.
Natürlich sind die elektrischen Zahnbürsten in der Anschaffung erheblich teurer als die alten Handzahnbürsten, allerdings auch effektiver. In der Studie stellte sich heraus, dass sich vor allem Bürsten mit oszillierend-rotierender Technologie zur vollkommenden Mund- und Zahnpflege eignen und Plaque erheblich besser entfernen.
Also stellt sich die Frage, lieber ein paar Euros mehr für eine elektrische Zahnbürste ausgeben oder häufiger mit Zahnproblemen zum Zahnarzt? Für die meisten von uns dürfte die Antwort klar sein.