Nicht jeder kann es sich leisten, Zucker und Fett zu sich zu nehmen, ohne es zu wissen. Figur- und gesundheitliche Probleme können die Folge sein, wenn Menschen nicht einmal wissen, in welchen Lebensmitteln welche Menge davon enthalten ist.
Fettiges Fleisch ist leicht an seinem Fettrand zu erkennen, der entfernt und somit umgangen werden kann. Wurst dagegen enthält zum Teil eine große Menge verstecktes Fett. Einige Salamisorten können bis zu 50 Prozent Fett enthalten und bei Bockwurst können es 25 Prozent reines Fett sein. Besser ist Hähnchen- oder Putenwurst, die größtenteils lediglich 2 Gramm Fett auf 100 Gramm enthält.
Auch bei Käse tappen viele in die Falle, da die Angabe über den Fettgehalt mit der Bezeichnung „Fett i. Tr.“ erfolgt. Dabei können 40 Prozent Fett in der Trockenmasse unterschiedliche Fettgehalte im Käse bedeuten, weil diese von der Zubereitungsart und dem Alter abhängig sind.
Bei Sahne sollte der Fettgehalt ebenfalls genauer unter die Lupe genommen werden. Schlagsahne und Creme Fraiche enthalten die dreifache Fettmenge wie Saure Sahne mit nur etwa zehn Prozent Fett. Beim Fett in Seefischen ist der hohe Fettanteil von Vorteil, da es sich um das Herz-Kreislauf-System schützende Fettsäuren handelt.
Da auch Zucker in zahlreichen Softdrinks, Ketchup oder Kinderlebensmitteln in hoher Menge vorkommt, sollten die Nährwertangaben vor dem Kauf und Verzehr immer untersucht werden, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Ein Glas Limonade enthält zum Teil mehr als zehn Zuckerwürfel und sogar Fruchtjoghurt bleibt nicht vom Zucker verschont. In Form von „Glucosesirup“, „Saccharose“ oder „Maltodextrin“ findet er Eingang in viele unserer bedenkenlos verzehrten Lebensmittel. Das sind lediglich andere Namen für den Zucker, der auf die gleiche Weise in unserem Körper verarbeitet wird.