Fast jeder vierte Erwachsene hat ein solches Perisierendes Foramen Ovale, kurz PFO, so der Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin, Franz Xaver Kleber. Auf die Zusammenhänge zwischen dem auch als Vorhofseptumdefekt bekannten FPO und Migräne stießen die Mediziner eher zufällig. Und zwar stellten sie fest, dass sich unter den Patienten die unter Migräne litten doppelt so viele PFO-Betroffene befanden als unter solchen die nicht unter Kopfschmerzattacken dieser Art litten. Des weiteren zeigten Studien die sich mit diesem Thema befassten, eine eindeutige Verbesserungen wenn das Loch geschlossen wurde:Die Migräneattacken nahmen deutlich ab - und das bei 75% aller Fälle! Da jedoch die Forschung auf diesem Gebiet noch in den Kinderschuhen steckt können über Ursachen und Zusammenhänge bisher leider lediglich Vermutungen angestellt werden, so Kleber.