Immer mehr Mädchen orientieren sich bei Berufswahl an ihrem Papa.
Forscher der Universität Maryland (USA) untersuchten die Lebensläufe von 63.000 Frauen der Jahrgänge 1909 bis 1977 und kamen zu folgendem Ergebnis: 18 % der jüngsten Probandinnen ergreifen den Beruf ihres Vaters, bei den älteren Frauen, waren es gerade einmal 6%. Die Wissenschaftler führten als Erklärung, die Veränderung der Gesellschaft an, verbringen moderne Väter doch wesentlich mehr Zeit mit ihren Töchtern als früher. Durch die intensivere Auseinandersetzung miteinander, vermitteln sie ihren Kindern die eigenen Vorstellungen und Fähigkeiten und nehmen daher auch größeren Einfluss auf den späteren Berufswunsch der Mädchen.