Führen Sie eine Beziehung mit einem Workaholic, sind Ihnen Probleme wie Geschäftstelefonate am Wochenende oder die Arbeit im Büro bis tief in die Nacht sicher nichts Unbekanntes. Langfristig kann dies eine Partnerschaft extrem belasten, da viel Zeit für Zweisamkeit verloren geht.
Aber anstatt die Situation so hinzunehmen und den Partner deswegen zu kritisieren, sollten Sie Eigeninitiative ergreifen und Alternativen bieten, die es dem Workaholic ermöglichen, Arbeit von Freizeit zu trennen. Wichtig ist dabei zu wissen, dass diese Menschen oftmals unter Komplexen leiden. Dass kann die Angst vor sozialem Druck und Arbeitsplatzverlust sein, aber auch die Flucht vor inneren Konflikten, die derjenige durch vermehrte Arbeit ausblenden möchte.
Als Partner sollten Sie daher ein gewisses Maß an Verständnis aufbringen, anstatt noch mehr Stress durch Vorwürfe nach Feierabend zu erzeugen. Stattdessen sollten Sie mit Ihrem Partner über seine Arbeitssituation sprechen und ihn dazu anregen, seine stressige Lebensweise zu überdenken ohne ihm dabei Vorwürfe zu machen. Der Hinweis, dass der Körper auch Zeit brauche, sich zu regenerieren um wieder leistungsfähig zu sein, ist dabei sicher sinnvoll.
Um wieder für mehr Zweisamkeit zu sorgen, sind gemeinsame Rituale das Mittel der Wahl. Dazu können der Kaffee am Morgen, aber auch gemeinsame Kinoabende und andere Unternehmungen gehören, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken. Dies hat dann nicht nur positive Auswirkungen auf den Beziehungsalltag, sondern gibt dem Workaholic die Möglichkeit sich zu erholen und Kraft für neue Herausforderungen zu schöpfen. Wichtig für den Workaholic ist dabei, dass er den Berufsalltag auch hinter sich lässt, indem er Handy und Computer einfach mal ausschaltet um nur für den Partner da zu sein.