Ein unruhiger Schlaf ist häufig Auslöser von nächtlichen Spaziergängen. Das Phänomen des Schlafwandelns tritt vor allem im Kindesalter auf und legt sich während der Pubertät wieder. Erwachsene sind deutlich seltener betroffen. Generell müssen sich Eltern keine Sorgen machen, wenn sie bemerken, dass ihr Kind schlafwandelt. Es gibt jedoch einige Sicherheitsvorkehrungen, die sie treffen können. Außerdem gilt es, die Umgebung möglichst schlaffreundlich zu gestalten, indem man für einen ruhigere Schlafatmosphäre sorgt.
Um das Verletzungsrisiko für das Kind während der nächtlichen Streifzüge möglichst gering zu halten, sollten Eltern genau überlegen, an welchen Stellen im Haus das Risiko, sich zu verletzen, besonders hoch ist. Vor allem Treppen müssen abgesichert sein, denn die Gefahr eines Sturzes ist sehr groß. Auch wenn schlafwandelnde Personen wach erscheinen, sind sie es nicht. Sie merken es also nicht, wenn sie sich in Gefahr begeben. Eventuell sollte man auch darüber nachdenken die Türen und Fenster zu verriegeln.
Der Schlafplatz des Kindes kann durch verschiedene Maßnahmen ruhiger gestaltet werden. Jegliche Störquelle in Form von elektronischen Geräten sollte entfernt werden. Auch kleinste Lichtquellen können den Schlaf stören. Ein möglichst dunkler Raum ist daher die beste Voraussetzung für eine erholsame Nacht.