Der menschliche Körper besteht zu rund 50 Prozent aus Wasser. Es übernimmt viele wichtige Funktionen. Unabdingbar ist es zum Beispiel zum Transport von Nährstoffen und Stoffwechselprodukten, wie auch beim Abtransport von Giftstoffen. Zudem reguliert Wasser die Körpertemperatur und ist ein unerlässlicher Partner für unzählige biochemische Prozesse.
Im alltäglichen Leben sind wir einer Vielzahl von Umweltgiften und Schadstoffen ausgesetzt. Sie befinden sich sowohl in unserer Nahrung als auch in der Luft. Faktoren, wie Rauchen oder eine unausgewogene Ernährung, tun ein selbiges dazu, eine stete Zufuhr von derlei Stoffen zu gewährleisten. Wasser ist absolut unerlässlich, um diese Stoffe aus dem Körper zu transportieren. Ist nicht genügend Wasser vorhanden, bilden sich Schlacken und Ablagerungen, die nur schwerlich wieder zu entfernen sind. Außerdem haben unsere Entgiftungsorgane permanent die Hände voll zu tun, was ohne Wasser aber auch nicht läuft. Man fühlt sich müde, ausgebrannt und leistungsschwach.
Ein Wassermangel kann bereits nach relativ kurzer Zeit ernsthafte Konsequenzen haben. So arbeitet bei einem Flüssigkeitsverlust von nur zwei Prozent das Gehirn schon nicht mehr richtig, da es nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden kann. Außerdem führt ein starker Wassermangel nach einigen Tagen dazu, dass das Blut eindickt. Das führt zum Kreislaufversagen und endet schlimmstenfalls tödlich.
Nichts im Menschen funktioniert also ohne Wasser, soviel ist allgemein bekannt. Dennoch trinken die meisten Menschen zu wenig oder greifen eher zu süßen Limonaden oder anderen Getränken. Reines Wasser wird leider oft verschmäht. Experten empfehlen mindestens 1,5, besser noch zwei Liter Wasser zu sich zu nehmen. Je nach Belastung kann aber auch viel mehr Wasser von Nöten sein, etwa bei starker körperlicher Anstrengung oder bei Hitze. Wer ausreichend trinkt, tut sich und seinem Körper viel Gutes damit, denn die Organe können besser arbeiten und das allgemeine Wohlbefinden steigert sich genauso wie die Leistungsfähigkeit. Bei genauerer Betrachtung basieren fast alle Fasten- und Abnehmkuren zu einem großen Teil auf einer gesteigerten Zufuhr von Wasser und Kräutertee. Kein Wunder, denn hinter Hungergefühlen versteckt sich oftmals falsch verstandener Durst. Wenn Durst nicht als solcher erkannt wird, führt das natürlich langfristig betrachtet zu Übergewicht, da der Körper bei Menschen, die zu wenig trinken, auch versucht den damit einhergehenden Mineralstoffmangel über Nahrung auszugleichen. Wer also genügend trinkt tut ganz nebenbei auch noch was für seine Figur!