Eine Weizenallergie, bei welcher eine Unverträglichkeit der Proteine im Weizen vorliegt, sollte nicht mit der Glutenunverträglichkeit verwechselt werden, eine Allergie auf das Klebereiweiß im Weizen.
Die Symptome für eine Weizenunverträglichkeit sind häufig Müdigkeit, Asthma, eine verstopfte Nase, Mandelentzündungen oder verstärkte PMS. Außerdem kommen Konzentrationsstörungen, Verdauungsbeschwerden, Störungen der Durchblutung, häufiges Wasserlassen oder Arthritis vor.
Da bei einer Weizenallergie der Verzicht sehr vieler Lebensmittel notwendig ist, sollte sie zunächst präzise festgestellt und ihre Intensität bestimmt werden. Provokation und Karenz sind daher wichtige Schritte bei der Diagnose einer Weizenunverträglichkeit.
Kann eine Weizenunverträglichkeit bestätigt werden, so muss sich an eine passende Diät gewöhnt werden. Dabei ist es wichtig, auch die verarbeiteten Weizenarten in Fertigprodukten zu vermeiden. Schrot, Grieß, Kleie, Flocken, Malzmehl oder Fertigsuppen, -saucen und -gewürzmischungen dürfen nicht mehr regelmäßig verzehrt werden.