Nach dem langen Winter freut sich ein Großteil der Deutschen endlich wieder über steigende Temperaturen und Sonne satt. Nicht aber die etwa 10 Millionen Menschen, die von der Volkskrankheit Heuschnupfen betroffen sind. Denn gerade jetzt, fängt die unangenehme Jahreszeit erst richtig an.
Leider denkt sich ein Großteil der Betroffenen, „bald ist die Pollenzeit vorbei, dann wird es besser“ und sitzt die Phase aus. Und genau das kann zu schwerwiegenden Spätfolgen führen. Denn wird eine Allergie gar nicht oder falsch behandelt, kann sie sich später sogar zu einem allergischen Asthma entwickeln. Daher sollten Sie bei häufigen Beschwerden, dazu gehören u.a. tränende Augen, Schnupfen und Atemnot, unbedingt einen Allergologen aufsuchen. Dort wird dann festgestellt, auf welche Pollenart Sie im Speziellen reagieren und wie man die Allergie am besten behandelt. Wenn die Symptome akut auftreten, haben wir hier noch ein paar Tipps, wie Sie die Beschwerden lindern können.
Tipp 1: Nase, Augen und Co. lassen sich mit antiallergischen Tropfen oder Sprays kurzzeitig beruhigen. Lassen Sie sich aber vorher von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Tipp 2: Vor dem Schlafgehen unbedingt die Haare waschen. Das entfernt die Pollen vom Tag und Sie können ruhiger schlummern.
Tipp 3: Machen Sie Ihre Wohnung pollenfrei, das heißt, gerade in der Stadt nur morgens lüften, auf Grund der kleineren Pollenkonzentration (übrigens, auf dem Land ist das genau umgekehrt) und regelmäßig staubsaugen.
Tipp 4: Bei ganz starken Reizsymptomen sollten Sie Ihren Arzt nach kortisonhaltigen Medikamenten fragen. Die schaffen auf jeden Fall Abhilfe.