Es gibt doch nichts Gemeineres als einen richtig fiesen Schnupfen. Die Nase läuft pausenlos, ohne Taschentuch traut man sich quasi gar nicht mehr vor die Tür und richtig atmen kann man auch nicht. Eine von Omas alten Faustregeln besagt, dass der Schupfen sieben Tage nach der Infektion ausbricht und dann noch einmal weitere sieben Tage benötigt bis er wieder verschwindet. Doch kann man den Heilungsprozess nicht ein wenig beschleunigen? Oder zumindest die Symptome lindern? Genau das verraten wir Ihnen hier.
Abwarten und Tee trinken…
… oder so ähnlich. Zunächst einmal sollte man sich klarmachen, dass eine Erkältung in den meisten Fällen keine schwerwiegende Krankheit ist. Wenn sich also erste Anzeichen einer Erkältung melden, sollten Sie sich und Ihrem Körper Ruhe gönnen und viel Tee trinken. Damit auch nicht aufhören wenn der Schnupfen richtig ausgebrochen ist. Heilkräuter-Tees befeuchten die Schleimhäute und sorgen für angenehme Wärme. Übrigens: Alkohol, Nikotin und Sport sollten Sie ein paar Tage komplett vermeiden, dass strengt den Körper unnötig an.
Gesund schwitzen…
… und das völlig ohne Sauna. Wie das geht? Nehmen Sie ein heißes Erkältungsbad, Schnupfenviren mögen nämlich keine Hitze und können so abgetötet werden. Anschließend in ein warmes Handtuch einwickeln und ab ins Bett, das am besten auch schon durch ein Körnerkissen oder eine Heizdecke vorgewärmt ist. So können Sie quasi im Schlaf gegen Ihre Krankheit vorgehen. Allerdings sollten Sie sich diese Extrem-Kur nur gönnen, wenn Ihr Kreislauf stabil genug ist und Sie nicht unter Fieber leiden. Wenn nicht, probieren Sie es sicherheitshalber erst einmal mit einem Fußbad.
Schlafen Sie gut…
… einfacher gesagt als getan, wer schläft schon gut mit verstopfter Nase. Daher ist es auch kein Problem, wenn Sie auf ein Nasenspray aus der Apotheke zurückgreifen. Diese lassen die Schleimhäute abschwellen und befeuchten Sie. Nasensprays sind auch als Meersalzlösungen erhältlich, die weniger aggressiv sind. Grundsätzlich sollten die Sprays aber nicht länger als eine Woche eingenommen werden, da sie abhängig machen können. Alternativ zu Nasenspray und Co. können Sie sich auch vor dem Schlafengehen mit einem mentholhaltigen Mittel einreiben, das fördert die Durchblutung und öffnet die Nasennebenhöhlen.
Hochziehen oder Taschentuch?
Na ja, Ihre Mitmenschen wären sicherlich für Letzteres dankbar und das sollte auch in Gesellschaft praktiziert werden. Aber: hochziehen, ist auf jeden Fall die gesündere Variante. Denn das ständige Putzen greift die Nasenschleimhäute an und reizt außerdem die äußere Haut. Nasenbluten ist da keine Seltenheit. Also, wenn Sie alleine sind, verzichten Sie ein, zweimal auf ein Taschentuch, Ihre Nase wird es Ihnen danken.