Wenn es nach einem Insektenstich juckt und brennt, darf niemals gekratzt werden! Der Juckreiz wird dadurch lediglich verstärkt. Außerdem kann sich der Stich entzünden, wenn beim Kratzen Bakterien in die Haut dringen.
Am besten wird der Juckreiz gemindert, wenn er so bald wie möglich gekühlt wird. Dafür eignen sich eine Kältekompresse, Eiswürfel oder einfach kaltes Wasser.
Sind den Juckreiz stillende Gele zur Hand, sollte die alte Schicht vor dem Auftragen der neuen unbedingt abgewaschen werden. Klingen die Beschwerden trotzdem nach einigen Tagen nicht ab, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Wer Mücken- und Insektenstiche von vornherein verhindern möchte, kann frühzeitig ein Insektenschutzmittel auftragen. Dabei sollte gleichmäßig gearbeitet werden und darauf geachtet werden, dass die Haut nicht verletzt oder empfindlich ist. Da einige Insekten auch durch dünne Kleidung stechen, sollte die Haut auch darunter eingecremt werden. Erhältlich sind neben synthetischen Mitteln mittlerweile auch solche mit ätherischen Ölen. Doch auch die können Reizungen verursachen, besonders wenn die Haut durch Sonne und Schweiß bereits angegriffen ist. In Verbindung mit einem Sonnenschutz sollte ein Insektenschutzmittel erst als zweites aufgetragen werden. Bei beiden gilt, dass sie regelmäßig erneuert werden müssen, um zu schützen.