Lange, volle Haare gelten als die Versinnbildlichung des Weiblichen schlechthin! Jede Frau hat sich mindestens schon einmal im Leben vorgenommen, sich eine üppige Mähne heranzuzüchten. Doch bedauerlicherweise scheitert dieses Vorhaben oftmals an der Realität. Das Problem: Von der Kurzhaarfrisur bis zur Traummähne wirklich ein weiter Weg ist. Unsere Haare wachsen im Durchschnitt grade mal 0,3 bis 0,5 mm am Tag. Auf ein Jahr gerechnet ist dies ein Wachstum von maximal 15 cm. Da dauert es lange bis die Wunschlänge erreicht ist. Deswegen experimentieren Frauen schon seit Urzeiten mit unzähligen Naturstoffen, um den Wachstumsprozess zu beschleunigen. Heute übernimmt die moderne Forschung diesen Part, doch wie sich zeigt ist Althergebrachtes meist gar nicht so falsch!
Bereits unsere Vorfahren nutzen Bier-Hefe, um dem Haar Fülle zu verleihen und das Wachstum zu beschleunigen. Brennesselextakt wurde verwandt, um die Haare glatt und seidig zu pflegen. Nun sind all diese Stoffe sind auch in den Fokus der modernen Forschung gerückt und haben sich als natürliche Wunderwaffen herausgestellt. Am wirksamsten ist nach neuesten Erkenntnissen allerdings Koffein. Dieser Stoff schützt nach Angaben der Hersteller die Haarwurzel auch vor hormonbedingten Erschöpfungszuständen, wie sie nach einer Schwangerschaft oder in der Menopause auftreten können und mit Haarausfall und schütterem Haar einhergehen.
Man kann aber noch mehr tun um das Wachstum der Haare zu unterstützten. Eine ausgewogene Ernährung und das regelmäßige Schneiden der Spitzen, etwa im Abstand von drei Monaten sind sehr hilfreich. Zudem sollte man versuchen das colorieren der Haare mit aggressiven Färbemitteln zu vermeiden, da dies das Haar zusätzlich beansprucht und das Wachstum hemmt.