Es ist in aller Munde, dass man sich öfter in der Natur aufhalten soll. Doch wieso eigentlich? Zahlreiche Untersuchungen beweisen, dass Menschen, die sich öfter im Grünen aufhalten, gesünder und ausgeglichener sind. Grund dafür sind oftmals Bäume. Sie haben eine beruhigende und ausgleichende Wirkung auf Körper und Geist. Daher sollte man wissen, wie man diese Wirkung gezielt herbeiführen kann.
Die Birke ist ein sehr schnell wachsender nordischer Baum mit einem hohen Anteil an Betulin. Dieser Stoff kann die Wundheilung fördern, weil er antientzündlich und antibakteriell wirkt. Auch der Stoffwechsel kann durch diese Substanz angeregt werden.
Therapeutische Wirkungen der im mittleren Gebirge heimischen Tanne lassen sich am besten nutzen, indem aus frischen Nadeln Badezusätze hergestellt werden. Bei Erkältungskrankheiten können dadurch Verschleimungen in den Bronchien gelöst und Harn und Schweiß angeregt werden.
Den Gerbstoffen und dem Alkohol Cholin in den Blättern des Ahorns wird eine kühlende Wirkung zugesprochen. Daher kann er am besten bei Insektenstichen mit entzündlichen oder gereizten Hautpartien eingesetzt werden. Dafür werden die frischen Blätter mit einem Mörser zerstoßen und auf die Haut gelegt. Offene Entzündungen können mit einer aus kochendem Wasser und einigen Blättern hergestellten Mischung behandelt werden.
Tee aus Blüten der Linde hilft bei Blasenentzündungen und durch seine ätherischen Öle auch beim Lösen von Schleim in den Atemwegen. Auch eine fieber- und blutdrucksenkende Wirkung und nervenberuhigende Eigenschaften sprechen für die Linde als Baum, der unser Wohlbefinden steigern kann.
Die Rinde der Eiche ist gut bei Entzündungen. Hautinfektionen, Wunden, Hämorrhoiden, Furunkel und sogar Scheidenpilz sowie Fußschweiß werden traditionell mit einem 15- bis 20-minütigen Bad in 500 bis 900 Gramm der Rinde behandelt.