Ascorbinsäure, besser bekannt als Vitamin C, ist besonders wichtig für unser Immunsystem. Wer einen Vitamin-C-Mangel aufweist, leidet oftmals unter Bindegewebsschäden, Zahnfleischblutungen und Muskelproblemen. Das Problem: Der Körper kann Vitamin C weder selbst produzieren noch für längere Zeit einlagern; es muss von außen zugeführt werden. Hauptlieferant für das wertvolle Vitamin sind Obst und Gemüse.
Während es früher zu heftigen Mangelerscheinungen gekommen ist, insbesondere auf langen Seereisen, gibt es bei den meisten Menschen in den Industrieländern keinen gravierenden Vitamin C-Mangel mehr. Aber schon leichte Mangelerscheinungen können das Immunsystem schwächen und sich negativ auf Konzentration und Fitness auswirken.
Um diesem Mangel entgegenzuwirken, benötigen Erwachsene am Tag etwa 100 Milligramm Ascorbinsäure, Schwangere und Sportler sollten allerdings etwas mehr davon zu sich nehmen. Diese Menge kann durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung bereits gedeckt werden, z.B. mit einem Glas frisch gepresstem Orangensaft. Besonders gute Vitamin C-Lieferanten sind z.B. Beeren- oder Zitrusfrüchte, aber auch Paprika und Kartoffeln. Fisch und Fleisch sind dagegen besonders Vitamin C-arm. Um das Vitamin in Obst und Gemüse zu erhalten, sollte es dunkel und nur für kurze Zeit gelagert werden sowie bei der Zubereitung nicht zu lange gegart werden.
Eine Überdosierung von Vitamin C ist kaum möglich, da der Körper nicht verwendetes Vitamin C wieder ausscheidet. Trotzdem empfiehlt es sich, dauerhaft nicht mehr als zwei Gramm pro Tag zu sich zu nehmen, um Bildung von Nierensteinen zu verhindern.