Die Wechseljahre sind eine Besonderheit menschlicher Lebewesen. Tiere besitzen sie nicht und können so bis ins hohe Alter Nachkommen zeugen. Warum der Mensch also nicht auch?
Warum das so ist, darüber streiten sich die Wissenschaftler noch. Manche behaupten, dass die Menopause keine evolutionäre Bedeutung hat und nur „nebenbei“ entstanden ist. Der Mensch hat es in seiner Entwicklung geschafft, immer älter zu werden und hat damit auch deutlich die Zeit überschritten, in der er sich noch ohne Risiken hätte fortpflanzen können.
Gestützt wird diese Theorie durch die Tatsache, dass Frauen vor 200 Jahren, also einer Zeit mit deutlich niedrigerer Lebenserwartung, noch gar keine Menopause erlebten.
Andere Forscher behaupten, dass die Wechseljahre zu einem evolutionären Vorteil führen. Die, als Großmutter-These bekannte, Behauptung sagt aus, dass Nachkommen, welche von mehreren Generationen aufgezogen wurden, bessere Überlebenschancen haben. So können ältere Frauen ihre Gene dadurch sichern, in dem sie die Kinder ihrer Tochter mit versorgen.
Diese These ist allerdings noch nicht bestätigt worden.