Baden beruhigt Körper und Geist. Es fördert die Durchblutung, entspannt verkrampfte Muskeln und lindert Schmerzen. Indem man sich eine entspannende Atmosphäre mit warmem Licht und angenehmen Düften schafft, vergisst man den Alltagsstress, wird ruhiger und entspannter.
Doch nicht jeder sollte seinen Körper regelmäßig den hohen Temperaturen aussetzen. Was harmlos anmutet, kann für einige auch ein Risiko darstellen. Bei einer Schwangerschaft, Herzleiden oder Grippesymptomen sollte man sich vorher ausreichend informieren. Die hohe Wassertemperatur kann nämlich nicht nur helfen, sondern auch schaden. Es können Kreislaufbeschwerden auftreten, die das Badeerlebnis folgenreicher gestalten als man es sich gewünscht hätte.
Sind Badezusätze mit ätherischen Ölen für die einen eine Wohltat, können sie bei anderen mit empfindlicher Haut Allergien auslösen. Zusätzlich kann das lange Liegen im bis zu 40 Grad warmen Wasser Hauttrockenheit begünstigen. Bei einer Erkältung sollte man beachten, dass sie nicht schon zu weit fortgeschritten ist und von Fieber begleitet wird. Das allseits empfohlene Abspülen mit kaltem Wasser ist ebenfalls nicht jedem zu empfehlen.
Es ist immer wichtig die richtige Balance zu finden, auch beim Baden. Man sollte es nicht übertreiben und wissen, was dem eigenen Körper zuträglich ist. Nur so bleibt der Genuss genussvoll und kehrt sich nicht ins Gegenteil um.