Es passiert beim Sport oder im Schlaf und häufig auch ganz ohne Vorwarnung; Wadenkrämpfe können sehr schmerzhaft sein. Häufiger und stärker treten sie sogar im Ruhezustand auf, d.h. auch wenn wir schlafen. Grund hierfür ist, dass der Muskel nicht in Bewegung ist und dadurch nicht ständig gedehnt wird.
Ein weiterer Unterschied ist, dass wir während wir wach sind, sofort auf das kleinste Zeichen eines Krampfes mit einer Muskeldehnung reagieren können. Im Schlaf fehlt uns dieser Reflex und der Krampf hat die Möglichkeit sich stärker zu entfalten. Das Ergebnis ist häufig ein starker Muskelkater am nächsten Morgen.
Häufig sind Wadenkrämpfe ein Signal für einen unausgeglichenen Mineralstoff- und Wasserhaushalt. Die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit ist also ein wichtiger Tipp zur Vorbeugung. Außerdem ist es wichtig dem eigenen Körper genügend Magnesium zuzuführen. In der Nahrung ist Magnesium unter anderem in Fleisch und Fisch, aber auch in Nüssen und Obst (vorwiegend Orangen und Bananen) enthalten. Eine weitere Möglichkeit der Vorbeugung ist es, von Zeit zu Zeit eine bewusste Dehnung der Wadenmuskulatur durchzuführen.