Eine US-amerikanische Studie hat Hinweise darauf geliefert das Vitamin C in der Lage ist das Wachstum von Krebszellen zu verringern. Die Wissenschaftler injizierten Mäusen mit schwachem Immunsystem menschliche Krebszellen, was zur Folge hatte das sich der Krebs rasant ausbreitete. Diesen Tieren spritzten die Wissenschaftler anschließend eine hohe Dosis Vitamin C, mit erstaunlichen Resultaten, denn nach einiger Zeit gingen die Größe und das Gewicht der Tumore um 41 bis 53 Prozent zurück!
Die Wissenschaftler gehen davon aus das sich diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, allerdings sind noch weitere Testreihen und Versuche von Nöten. Ein Problem besteht auch in der Dosierung. Diese ist nämlich extrem hoch und würde etwa vier Gramm pro Kilogramm Körpergewicht betragen. Diese Menge lässt sich nicht durch die Einnahme von Diät- oder Vitaminergänzungsmitteln bewerkstelligen lassen, da von der oral eingenommenen Substanz nur eine geringe Menge vom Körper aufgenommen wird.
Auch andere Untersuchungen lassen auf den Erfolg der Vitamin C Behandlung schließen. Es gelang Wissenschaftlern vom amerikanischen National Institute of Health mit Hilfe von Vitamin C Krebszellen in Labortests abzutöten. Diese Ergebnisse sollten jedoch noch kritisch betrachtet werden. Es werden nämlich Stimmen laut die von den Ergebnissen nicht überzeugt sind. Unter ihnen das renommierte britische Cancer Research UK. Nach Ansicht der Experten sind diese Forschungen im Labor mit Tieren Frühstadien, und noch längst noch kein Beweis dafür das Vitamin C tatsächlich erfolgreich in der Krebstherapie eingesetzt werden kann. Andere Studien hatten zum Beispiel absolut gegenteilige Erkenntnisse geliefert, ihnen nach zu Folge behindert die Vitaminbehandlung eher die Arbeit klassischer Therapiemethoden.