Vegetarier und Menschen, die regelmäßig Fisch essen, erkranken einer aktuellen britischen Studie zufolge, seltener an Krebs.
Wissenschaftler der Universität in Oxford kamen zu dieser Erkenntnis indem sie die Daten von insgesamt 53 000 Probanden mit verschiedenen Ernährungsstilen verglichen hatten. Die Testteilnehmer wurden von den Forschern in vier verschiedene Gruppen eingeteilt: Vegetarier, Veganer, Fleischesser und Fischesser. Bei der Auswahl der Probanden achteten die Forscher darauf, dass alle Teilnehmer die empfohlene Tagesdosis an den jeweiligen Nährstoffen zu sich nahmen. Nach Auswertung der Daten konnten die Forscher eindeutig belegen, dass Fleischesser ein stark erhöhtes Krebsrisiko gegenüber den anderen Probanden aufwiesen.
Überraschend war jedoch, dass diese Regel nicht auf jede Krebsart zutraf. So ergab die Analyse auch, dass Vegetarier im Vergleich zu den anderen Probanden ein höheres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken. Ausnahmen bestätigen somit auch im Falle dieser Studie wieder einmal die Regel.