Ob nach einer Operation oder nach einem Sportunfall: Häufig bleiben unschöne Narben als Erinnerung. Je nachdem wie groß die Narben sind, stellen sie eine mehr oder weniger große Beeinträchtigung im Leben von Betroffenen dar. Um das zu verhindern, gibt es ein paar Tipps, die man bei der Behandlung von Wunden und Narben berücksichtigen kann.
Eine Voraussetzung für eine gut verheilende Narbe ist natürlich, dass eine Operationswunde vernünftig vernäht wurde. So sollte die Haut zum Beispiel nicht spannen. Außerdem muss der Patient im Bezug auf den Heilungsprozess sehr geduldig sein. Man darf nicht zu früh mit guten Ergebnissen rechnen, denn die Heilung einer Narbe kann sich häufig über einen sehr langen Zeitraum hinziehen. Zusätzlich zu diesen beiden Voraussetzungen ist ein nicht mehr allzu junges Alter einer schnellen und guten Heilung zuträglich. Es kommt ebenfalls darauf an, wo die Narbe sitzt. An Körperstellen, an denen die Haut schon von Natur aus sehr spannt, verheilen Narben eher schlecht.
Bereits relativ kurz nach einer Operation lässt sich erkennen, ob die Narbe gut abheilt. Der Patient sollte jedoch trotzdem dafür sorgen, dass dieser Heilprozess unterstützt wird. So ist es wichtig, dass die Wunde durch ein Pflaster vor zu starker Sonneneinstrahlung oder vor Reibungen, die durch Kleidung erzeugt werden, geschützt wird. Des Weiteren sollte man Sport vermeiden. Für mindestens drei Wochen sollte körperliche Anstrengung tabu sein, vor allem wenn die betroffene Stelle in einem sehr beweglichen Bereich liegt.
Bei besonders beeinträchtigenden Narben werden sogar Kompressionsanzüge verwendet, um den Heilungsprozess durch den Druck, der auf die Wunde ausgeübt wird, positiv zu beeinflussen. Dabei darf die Wunde jedoch nicht durch Reibungen oder Ähnliches gereizt werden.
Jessica S., 07.03.2012