Es ist in jedem Sommer das Gleiche: Man freut sich auf die warmen Temperaturen und darauf, dass man den Kuchen endlich wieder auf der Terrasse essen kann. Doch häufig machen einem kleine schwarz-gelbe Insekten einen Strich durch die Rechnung. Kaum einer mag es, wenn die Wespen den Kuchen belagern oder auf dem Grillfleisch sitzen. Wie man sich vor solchen Attacken zumindest teilweise schützen kann und was im Falle eines Wespenstichs zu tun ist, wird im Folgenden erläutert.
Es gibt insgesamt ca. 16 verschiedene Wespenarten, die in unseren Gebieten vorkommen. Die beiden hartnäckigsten und aggressivsten Arten sind die, die uns im Freien meist den letzten Nerv rauben. Weil man im Sommer trotzdem nicht auf das Essen im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse verzichten will, sollte man einiges beachten. So ist die beste Möglichkeit, sich vor Wespen zu schützen, frei stehendes Essen abzudecken. Vor allem Fleisch (auch in roher Form) und Süßes, wie zum Beispiel Kuchen, sollten in jedem Fall abgedeckt werden, weil diese die kleinen Tiere am stärksten anlocken. Ebenso ist eine Abdeckung von süßen Getränken sinnvoll.
Wenn sich trotzdem eine Wespe an den Tisch verirrt, hat man zwei Möglichkeiten zu reagieren. Entweder man macht nichts und nimmt damit auch in Kauf, dass schnell weitere Wespen folgen oder man zückt die Fliegenklatsche, um zu verhindern, dass weitere Wespen angelockt werden. Wem die zweite Lösung etwas zu brutal ist, der kann das Tierchen auch mit einem Glas fangen und es nach dem Essen wieder frei lassen.
Der Versuch, die Wespe durch wildes Herumfuchteln zu verscheuchen, ist in keinem Fall ratsam, da man somit einen Stich riskiert. Wenn man dennoch gestochen wird, hilft es, die Einstichstelle sofort zu kühlen. Auch in der Apotheke erhältliche homöopathische Mittel gegen Schwellungen, wie zum Beispiel Apis Kügelchen, sind zur Behandlung zu empfehlen.