Plötzlich auftretende Ohrgeräusche, Schwindelgefühle oder Schlafstörungen werden häufig nicht ernstgenommen, obwohl sich hinter diesen Botschaften, die der Körper sendet, ernst zu nehmende Erkrankungen verbergen können.
So können etwa andauernde Ohrgeräusche, auch Tinnitus genannt, Anzeichen für zu viel Stress sein. Das Surren, Brummen und Piepsen im Ohr kann aber auch auf einen Schaden im Innenohr hinweisen, der durch eine zu starke Lärmbelastung entstanden ist. Auch Probleme im Zahn-Kieferbereich, Verspannungen der Halswirbelsäule oder Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck können sich hinter den Ohrgeräuschen verbergen.
Kommt es verstärkt zu Schwindelgefühlen, die nicht selten mit Übelkeit, Erbrechen und Schweißausbrüchen einhergehen, kann dies ein Indiz für zu niedrigen oder zu hohen Blutdruck, Schädigungen des Hörnervs oder Arterienverkalkung sein. Häufig stecken aber auch psychische Probleme wie Depressionen oder Angstzustände hinter den Schwindelgefühlen.
Wer schlecht einschlafen kann oder nachts häufiger wach wird, hat es häufig mit starken, seelischen Belastungen zu tun. Depressionen, Manie, Demenz oder starker Ärger und Stress kann zu den Schlafstörungen führen, die dauerhaft einen weiteren, gesundheitlichen Schaden anrichten können.