Wer auf seine Figur achtet, sollte nicht nur aufpassen, wie viele Kalorien er aufnimmt, sondern auch, wann er sie zu sich nimmt. Dass spätes Essen auf die Hüften geht, ist nämlich nicht nur ein Diät-Mythos, sondern jetzt auch wissenschaftlich bewiesen.
An der Northwestern University in Chicago wurde jetzt herausgefunden, dass diejenigen, die nach acht Uhr abends essen im Allgemeinen einen höheren Body-Mass-Index (BMI) haben, als Menschen, die vor sechs Uhr das letzte Mal essen. Dazu zählt nicht nur ein größeres Essen, sondern auch kleinere Snacks und es ist außerdem unerheblich, wie viele Kalorien im Laufe des Tages insgesamt aufgenommen wurden. Grund für das Ergebnis ist das Zusammenspiel von Mahlzeiten mit Licht und Schlaf sowie dem Einfluss dieser Faktoren auf unseren Stoffwechsel.
Auffällig am Ergebnis der Studie, während der die Teilnehmer Sensoren an den Armgelenken trugen, mit denen Schlafenszeiten und Bewegung aufgezeichnet wurden, ist außerdem, dass Nachteulen einen höheren BMI haben, als frühe Schläfer. Das Ernährungstagebuch der Versuchsteilnehmer verdeutlicht, dass spätes Schlafengehen auch die Essenszeiten nach hinten verschiebt. Zudem schlafen Nachteulen oft weniger, was sich zusätzlich schlecht auf die Figur auswirkt.