Am besten beginnt man mit der Vorbereitung für den Wiedereistieg schon vor dem Ausstieg. Sprechen sie schon während der Schwangerschaft mit ihrem Chef darüber, wie lange sie sich eine Elternzeit nehmen wollen und ob sie während dieser in Teilzeit weiter arbeiten wollen. Bis zu 30 Wochenstunden dürfen sie innerhalb der Babypause auch weiterhin tätig sein, wenn keine betrieblichen Gründe dagegen sprechen.
Wenn sie darauf verzichten, eine Teilzeitstelle anzutreten, sollten sie versuchen trotz Babypause an Meetings ihrer Abteilung oder auch an Betriebsfeiern teilzunehmen. So bleiben sie in Erinnerung.
Versuchen sie sich während der Auszeit fachlich fit zu halten. Am besten gelingt das durch Vertretungseinsätze oder Fortbildungen. Es gibt mittlerweile auch staatlich geförderte Weiterbildungsprogramme in der Elternzeit, über die sie sich bei den Arbeitsagenturen informieren können. Wenn sie auch während ihrer Auszeit fachlich auf dem neusten Stand bleiben, ist der Wiedereinstieg viel entspannter.
Seien sie sich im Klaren darüber, dass sie nach der Babypause zwar Anspruch auf eine vergleichbare Position haben, nicht aber auf ihren alten Arbeitsplatz. Informieren sich deshalb bei Kollegen darüber, welche Stellen frei werden, so können sie frühzeitig reagieren.
Ein guter Wiedereinstieg erfordert zwar etwas Organisation, gelingt dann aber in den meisten Fällen problemlos.