Etwa 20 Prozent aller werdenden Mütter werden während der Schwangerschaft von chronischem Schnupfen geplagt. In der Fachsprache wird diese Begleiterscheinung als Schwangerschaftsrhinitis bezeichnet. Betroffene haben eine ständig verstopfte Nase und trockene, angeschwollene Schleimhäute. Häufig sind die Beschwerden so stark, dass es zu Schlafstörungen kommt. Doch das muss nicht sein, denn die Schwangerschaftsrhinitis ist gut behandelbar.
Bei der Beseitigung der Beschwerden hat sich die Verwendung von Nasenölen bewährt, die die Schleimhäute glätten. Ebenso effektiv sind Nasensprays auf Kochsalzbasis, mit denen die Nasenschleimhäute befeuchtet werden. Von der Verwendung herkömmlicher Nasensprays ist allerdings abzuraten, da diese schnell zu einer Abhängigkeit führen können. Betroffene machen häufig auch gute Erfahrungen mit speziellen Nasenpflastern, die für eine freiere Atmung sorgen.
Um die Atmung während der Nacht zu erleichtern, kann es auch hilfreich sein, das Kopfteil des Bettes etwas höher zu lagern. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft und feuchte, kühlende Nasenumschläge sorgen ebenso für eine Linderung der Beschwerden.