Schuppen werden oft nur als kosmetisches Problem wahrgenommen, in vielen Fällen verbirgt sich jedoch mehr als bloß eine trockene Kopfhaut dahinter. Wer vergeblich versucht das Schuppenproblem mit Shampoos in den Griff zu bekommen, leidet vermutlich unter dem Pilz Pityrosporum ovale, welcher sich vorwiegend in Hautregionen mit vielen Talgdrüsen ansiedelt, wie etwa der Kopfhaut.
Ein intaktes Immunsystem kann normalerweise ohne Probleme mit den Pilzsporen umgehen, in anderen Fällen können jedoch auch Ekzeme ausgelöst werden. Schuppen können ein erstes Anzeichen für solch einen Pilzbefall sein, meist begleitet von geröteter Kopfhaut und Juckreiz. Ein solches Ekzem sollte unbedingt behandelt werden, da es ansonsten zu extremen Haarausfall führen kann. Als besonders wirksam bei der Bekämpfung des Pilzes gelten Mittel mit dem Wirkstoff Ketoconazol, welcher in Apotheken unter anderem in frei verkäuflichen Anti-Schuppen Shampoos zu finden ist. Eine Behandlung mit Ketoconazol hat sich in den meisten Fällen bewährt, bei ca. 85 % der Betroffenen erzielt das Mittel einen Erfolg.