Besteht Verwechslungsgefahr zwischen einem Erkältungsschnupfen und einem allergischen Schnupfen, muss eine genaue Selbstbeobachtung erfolgen.
Das erste Unterscheidungskriterium ist die Dauer der Symptome. Die intensivste Phase einer virusbedingten Entzündung der Nasennebenhöhlen dauert zwei bis drei Tage. Pollenallergiker haben mehrere Wochen mit dem Schnupfen zu kämpfen. Dieser ist anhaltend flüssig und nicht zähflüssig wie bei einer Erkältung.
Gerötete Augen, die tränen und jucken, sind Anzeichen für eine Allergie, weil bei normalen Erkältungen das Sehorgan meist nicht betroffen ist.
Gibt es Schwankungen im Auftreten der Symptome? Bei Allergikern tritt Schnupfen aufgrund des Pollenflugs vermehrt morgens und in der Nacht auf während Erkältete ihre Symptome den ganzen Tag über gleichmäßig merken. Das gleiche gilt für den Aufenthalt an der frischen Luft. Allergiker empfinden schnell eine Verschlimmerung der Symptome, bei virusbedingtem Schnupfen macht das keinen Unterschied.