Bei vielen Schnarchern ist die Karotis-Halsschlagader verengt, wodurch das Risiko eines Schlaganfalls stark erhöht ist. Zu diesem Ergebnis kommt ein australisches Forscherteam, welches 110 Erwachsene zwischen 45 und 80 Jahren untersuchte. Die Forscher stellten fest, dass bei 64% der starken Schnarcher eine Verengung der Halsschlagader vorliegt, bei den mittelstarken Schnarchern waren es 32% und selbst 20% der leichten Schnarcher hatten eine verengte Halsschlagader.
Bei einer Verengung der Halsschlagader ist das Risiko eines Schlaganfalls stark erhöht, da sich in diesem Bereich leichter ein Blutgerinnsel bilden kann, welches zum Hirninfarkt, dem Schlaganfall, führen kann. Schnarcher sollten deshalb beim Arzt abklären lassen, ob eine Verengung der Halsschlagader vorliegt.