Mehr als jeder zweite in der Bevölkerung ist von Zeit zu Zeit von dem Problem eines Lippenherpes betroffen. Und wie es der Zufall will, kommen die kleinen Bläschen am Lippenrand immer dann zum Vorschein, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.
Es beginnt mit einem leichten Kribbeln. Doch wenn man das bemerkt, ist es meistens schon zu spät. Denn dann haben sich die Viren bereits so sehr vermehrt und verteilt, dass man den Ausbruch des Herpes nicht mehr stoppen kann. Dennoch kann man einige Maßnahmen ergreifen, um die Dauer des Abheilens zu verkürzen. Allerwichtigste Grundregel hierbei ist, dass man die Finger von den Bläschen lässt. Wenn man ständig daran herumfummelt, riskiert man nur, dass Dreck und Bakterien in die Wunde gelangen und der Heilungsprozess sich somit verlängert.
Zur Behandlung bekommt man in Apotheken zum Beispiel Cremes, die die Viren bekämpfen. Die Heilung kann hierdurch etwas beschleunigt werden. Bei Hausmitteln ist die Wirksamkeit zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, aber vielen Betroffenen helfen sie wirklich. Da gibt es zum Beispiel die Methode, sich reine Zahnpasta oder in der Mischung mit Honig oder Teebaumöl auf die Stelle aufzutragen und diese bis zu zwei Stunden einwirken zu lassen. Zinksalbe und die regelmäßige Kühlung durch einen in eine sauberes Taschentuch gewickelten Eiswürfel sollen außerdem Linderung verschaffen.