Dass Heilpflanzen unserem Körper Gutes tun können, wissen die meisten. Doch wie genau sie angewendet werden, die wenigsten. Hier eine Reihe von Heilpflanzen und wie wir sie nutzen können, damit sie uns schön und gesund erhalten.
Rosmarin tut den Muskeln gut, da es wärmend wirkt. Es enthält zahlreiche kampferähnliche ätherische Öle und Gerbstoffe und kann als Anti-Aging-Mittel als Bad oder Einreibung verwendet werden. Muskeln erhalten eine gesunde Spannkraft und Leistungsfähigkeit und der Kreislauf wird belebt. Für ein Bad werden 50 g getrockneten Rosmarins benötigt, die in einem Liter heißen Wassers aufgegossen und zum Vollbad gegeben werden. Das anregende Bad empfiehlt sich besonders für die Morgenstunden, da der Kreislauf dadurch fit für den Tag wird.
Um den Stoffwechsel anzukurbeln, eignet sich ein Tee aus ein bis zwei Teelöffeln zerkleinerten Löwenzahnblättern, die mit einer Tasse Wasser aufgekocht und sechs Wochen lang dreimal täglich getrunken werden. Die Bitterstoffe des Löwenzahns helfen dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren, können jedoch bei empfindlichem Magen zu Problemen führen.
Bei beanspruchten Nerven hilft eine Mischung aus der Baldrianwurzel, Hopfenzapfen und Melissenblättern. Wer täglich drei Tassen dieser mit Wasser aufgegossenen Mischung verzehrt, mindert Stresssymptome, Ängste und alle Formen der Nervosität.
Das Herz wird mit einer Weißdornzubereitung wieder fit. Für die Mischung muss ein Teelöffel Weißdornkraut aus der Apotheke mit einer Tasse Wasser aufgekocht werden und 15 Minuten ziehen. Sie kann, mehrmals verzehrt, die Durchblutung verbessern und sogar Arteriosklerose verhindern.
Die sogenannten Stibene der Rhabarberpflanze helfen bei Wechseljahresbeschwerden, weil sie sich an Östrogenrezeptoren heften und die Produktion von Hormonen aktivieren. Eine Mischung zum Trinken lässt sich aus einem Teelöffel Rhabarber herstellen, die mit einer Tasse Wasser überbrüht wird und nach zehnminütigem Ziehen abends getrunken wird.