Häufig leiden Rheumatiker aufgrund ihrer Krankheit auch an psychischen Beschwerden. Laut einer Studie des russischen Instituts für Rheuma, haben 87 Prozent der Rheumatiker mit Depressionen zu kämpfen. Die starken Schmerzen führen bei vielen Betroffenen auch zu einer verminderten Konzentration; über diese beklagen sich 23 Prozent der Betroffenen. Weitere 33 Prozent leiden unter Schlafstörungen.
Besonders schlimm ist auch die Entdeckung der Forscher, dass die psychischen Belastungen wiederum zu einer Verschlimmerung der Symptome führen können. Somit wird die Krankheit zu einem wahren Teufelskreislauf. Die Forscher fordern daher dazu auf, Rheumatikern eine verstärkte psychische Betreuung zu bieten.
Des Weiteren konnte in der Studie festgestellt werden, dass die unter Depressionen leidenden Rheumatiker in den meisten Fällen später mit der Einnahme entsprechender Medikamente begannen, als Rheumatiker ohne psychische Beschwerden. Der sofortige Beginn einer geeigneten Therapie scheint somit die Entstehung psychischer Beschwerden verhindern zu können.