Der Weg zum Erwachsenwerden ist für die meisten Jugendlichen ein aufregendes Erlebnis. Getrübt wird es allerdings häufig durch unliebsame Begleiter: Mitesser und Pickel. Zum Glück ist die Pubertät eine absehbare Zeit und so ist auch die Pickelphase zeitlich begrenzt. Meistens jedenfalls. Denn nicht nur Jugendliche sind von den unschönen Hautunreinheiten betroffen, sondern auch immer mehr Erwachsene. Betroffen sind vor allem sichtbare Stellen wie das Dekolleté, der Hals, insbesondere aber das Gesicht.
Die Ursache
Verantwortlich für die Pickel- und Mitesserproduktion im Erwachsenenalter sind oftmals äußerliche Einflüsse, wie Ärger auf der Arbeit, seelische Belastungen oder auch Hormonumstellungen. Denn all das führt wiederum zu einer ansteigenden Talgproduktion des Körpers. Dieser ist nicht mehr in der Lage, den Talg abzubauen, die Poren verstopfen und es bildet sich ein geeigneter Nährboden für Bakterien. Pickel bilden sich.
Was hilft?
Ganz wichtig ist es zunächst einmal die Talgproduktion zu reduzieren. Bevor Sie auf chemische Mittel zurückgreifen, die sowieso bei jedem Menschen anders wirken, versuchen Sie es zunächst mit regelmäßiger Gesichtspflege. Waschen Sie Ihr Gesicht morgens und abends mit einer Reinigungslotion, die vor allem auch sämtliche Make-up Reste entfernt. Die Haut muss über Nacht atmen können. Ein anschließend verwendetes Gesichtswasser reinigt die Poren noch einmal tiefenwirkend. Vergessen Sie nicht außerdem noch eine feuchtigkeitsspendende Creme aufzutragen, damit sich die vom Waschen strapazierte Haut wieder entspannen kann. Empfehlenswert wäre zum Beispiel die „3-Phasen-Kur“ von Clinique, die es für alle Hauttypen gibt und ab etwa 25 Euro erhältlich ist.
Nicht zu unterschätzen sind auch die guten alten Hausmittel, wie zum Beispiel Kamille. Sie wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Die Haut wird außerdem weich und geschmeidig. Haben Sie etwas Wichtiges vor und brauchen kurzfristig über Nacht Hilfe im Kampf gegen einen besonders fiesen Pickel? Dann probieren Sie doch einmal Zahnpasta aus. Ein wenig auf die Hautunreinheit tupfen und trocknen lassen. Die Zahnpasta entzieht dem Pickel die Feuchtigkeit und lässt ihn schrumpfen. Wer lieber ohne Zahnpasta im Gesicht schlummern möchte, der kann auch auf einen antibakteriellen Pickelstift zurückgreifen.
Neben der täglichen Pflege gönnen Sie sich einmal pro Woche ein ausführliches Gesichtspeeling. Es entfernt die abgestorbenen Hautpartikel und hilft der Haut sich zu erholen. Peelings bekommen Sie günstig in sämtlichen Drogeriemärkten. Achten Sie beim Kauf darauf für welchen Hauttyp das Produkt am besten geeignet ist.
Pickel besser nicht ausdrücken!
Natürlich möchte man Pickel und Mitesser schnellstmöglich entfernen. Trotzdem sollten Sie einen bereits vereiterten Pickel nicht ohne Vorbereitung öffnen. Warum? Weil die Haut an der entsprechenden Stelle aufplatzt und sich Narben bilden könnten. Cremen Sie die Stelle also zunächst vorsichtig ein, das macht sie geschmeidig und verwenden Sie zum drücken ein Tuch. Anschließend desinfizieren Sie die kleine Wunde mit antibakteriellem Gesichtswasser. Am besten verzichten Sie jedoch komplett auf derartige Versuche; der Pickel wird sich mit Sicherheit von allein zurückbilden. Es ist lediglich etwas Gelduld gefragt.